Grenzüberschreitendes Millionen-Projekt Creos Homburg hat große Pläne: Wo im Saarland das Gas der Zukunft fließen soll

Homburg · Wasserstoff ist für den Homburger Gasnetzbetreiber Creos der Stoff, aus dem die Zukunft ist. Das regionale Leitungsprojekt des Unternehmens hat aber eine viel größere Dimension und könnte für das Industrieland Saarland wichtig werden.

 So könnte auch der Bau der Wasserstoffleitung im Projekt MosaHYc aussehen: Beim Gasleitungsbau werden Rohre zu Strängen verschweißt und dann verlegt. Jede einzelne Schweißnaht wird laut Netzbetreiber Creos mittels Röntgen-Technik geprüft und der Strang auf Festigkeit und Dichtheit getestet.

So könnte auch der Bau der Wasserstoffleitung im Projekt MosaHYc aussehen: Beim Gasleitungsbau werden Rohre zu Strängen verschweißt und dann verlegt. Jede einzelne Schweißnaht wird laut Netzbetreiber Creos mittels Röntgen-Technik geprüft und der Strang auf Festigkeit und Dichtheit getestet.

Foto: Creos Deutschland GmbH/Michael Schmidt

 Wie sieht der Alltag in einer Welt aus, in der es keine Tankstellen gibt, die Benzin oder Diesel verkaufen, und keine Heizungen, die mit fossilem Erdgas aus Norwegen oder Russland die Wohnung wärmen? Vielleicht stellt sich inzwischen der eine oder andere Verbraucher manchmal solch eine Frage – angeregt durch die Klimadebatten. Beim Homburger Gas- und Stromnetzbetreiber Creos Deutschland wälzt man schon lange die Frage, was eigentlich nach der Zeit des fossilen Erdgases kommt und welche Geschäftsmodelle dann tragfähig sind.