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Corona-Krise: Rehlinger fordert Rettungsschirm des Bundes für den ÖPNV

70 bis 90 Prozent weniger Fahrgäste : Rehlinger will Hilfen für ÖPNV

In einem offenen Brief wendet sich die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Landesverkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) fordert einen staatlichen Rettungsschirm für den von der Corona-Krise stark gebeutelten Öffentlichen Nahverkehr. Laut Verkehrsministerium sind 70 bis 90 Prozent der Fahrgäste weggebrochen, die Länder rechneten für 2020 mit einem bundesweiten Verlust von fünf Milliarden Euro. „Alle Länder fordern deshalb eine gemeinsame Kraftanstrengung, um die finanziellen Verluste im ÖPNV aufzufangen“, schreibt Rehlinger in einem offenen Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). „Damit es auch während und nach der Krise einen leistungsfähigen ÖPNV gibt, müssen deshalb zusätzliche öffentliche Mittel zweckgebunden für die Bewältigung der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie im ÖPNV zur Verfügung gestellt werden“, so die Verkehrsministerin.