20 000 Pendler aus Risikogebiet Grand Est Wie Corona die Saar-Wirtschaft infiziert

Saarbrücken · 20 000 Menschen pendeln täglich aus Grand Est ins Saarland. Die französische Region gilt seit gestern als Risikogebiet. Was heißt das für die saarländischen Unternehmen?

 Rund 1000 Grenzgänger arbeiten beim Zulieferer ZF in Saarbrücken.

Rund 1000 Grenzgänger arbeiten beim Zulieferer ZF in Saarbrücken.

Foto: ZF/ZF/ D'angiolillo

Das Virus setzt sich in der saarländischen Wirtschaft fest. 40,4 Prozent der Unternehmen im Saarland befürchten einen Rückgang des Umsatzes – wegen des Coronavirus. 24 Prozent der Firmen befürchten gar erhebliche Einbußen von mehr als zehn Prozent. 16,4 Prozent gehen von geringen Rückgängen aus. Das ergab eine Blitz-Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) des Saarlandes unter 110 Betrieben mit insgesamt 46 700 Beschäftigten. 47,3 Prozent erwarten Krankheitsausfälle und 38,2 Prozent einen Rückgang der Nachfrage. Auch Unsicherheiten über künftige Geschäfte/Investitionen (25,5 Prozent), fehlende Waren (25,5 Prozent) oder notwendige Umstellungen der Lieferketten drohen laut Umfrage.