Gusswerke Saarbrücken: Commerçon: „Weitere Produktion darf nicht durch Engpässe gefährdet werden“

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Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im saarländischen Landtag richtet sich an die Geschäftsführung des wirtschaftlich stark angeschlagenen Unternehmens.

Im Anschluss an die Sitzung des Wirtschaftsausschusses des saarländischen Landtags hat der Chef der SPD-Fraktion, Ulrich Commerçon, die Firmenleitung der Gusswerke Saarbrücken zum Handeln aufgefordert. Der Politiker berichtete am Mittwoch (25. September) über ausführliche Informationen „über die schwierige Situation“. Dabei verwies er auf die „großen Entbehrungen“ die Mitarbeiter zuletzt in Kauf nehmen mussten. Damit hätten sie „alles dafür getan, damit die Gusswerke eine Zukunft haben“. Grund genug für Commerçon, alles dafür zu tun, „dass möglichst viele Arbeitsplätze erhalten sowie die ausstehenden Gehälter und die zugesagten Abfindungen ausgezahlt werden“.

SPD-Fraktionschef im Saar-Landtag, Ulrich Commerçon. (Archivbild). Foto: dpa/Oliver Dietze

Am Vormittag war bekannt geworden, dass die Gusswerke wegen Materialknappheit die Produktion drosseln müssen. Darauf reagierte der Fraktionsvorsitzende: „Die Geschäftsführung ist dringend aufgefordert, alles zu unternehmen, damit die weitere Produktion nicht durch weitere Engpässe oder andere Hindernisse gefährdet wird.“

Zugleich sicherte der SPD-Politiker zu, dass das Wirtschaftsministerium dafür kämpfen werde, „das jetzt noch Bestmögliche für den Standort Saarbrücken rauszuholen“. Die Gusswerke hatten vergangene Woche Insolvenz angemeldet. Gehälter waren nicht gezahlt worden, ausgeschiedene Mitarbeiter warten auf ausgehandelte Abfindungen.