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Bundesbank: Keine besondere Covid-19 Übertragung durch Bargeld

Corona-Übertrgagung : Kann man sich über Bargeld mit dem Coronavirus infizieren?

Das sagen Bundesbank, der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes und der bekannte Berliner Virologe Christian Drosten.

„Pecunia non olet“ („Geld stinkt nicht“), sagt der Lateiner. Und nach Angaben der Bundesbank macht es auch nicht krank. Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann sagte gestern in Frankfurt, von Scheinen und Münzen gehe kein besonderes Risiko einer Ansteckung mit Covid-19 aus. Hauptübertragungsweg seien Tröpfcheninfektionen durch Husten, Niesen und Sprechen, ergänzte der Infektiologe und Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, René Gottschalk. Wenn das Virus über Geldscheine oder Lappen übertragen würde, wären die Fallzahlen höher. „Das auf dem Geldstück klebende Virus würde ich mal weitgehend vergessen“, sagte auch der Berliner Virologe Christian Drosten in einem NDR-Podcast. Behüllte Viren wie Covid-19 seien gegen Eintrocknen „extrem empfindlich“.

Im Übrigen ist auch die Versorgung mit Bargeld  in Deutschland laut Bundesbank  in Zeiten der Virus-Krise garantiert. „Wir haben genügend frisch gedruckte Scheine, unsere Tresore sind voll“, sagte Notenbank-Vorstand Beermann.