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Brauerei Bruch aus Saarbrücken jetzt in regulärem Insolvenzverfahren

Saarbrücker Brauerei : Bruch jetzt in regulärem Insolvenzverfahren

Die Saarbrücker Brauerei Bruch wechselt von der sogenannten Planinsolvenz in ein reguläres Insolvenzverfahren. Das bestätigte Brauereichef Thomas Bruch am Mittwoch auf Anfrage.

Weil der bisherige Insolvenzverwalter vor zehn Tagen das Mandat niedergelegt habe, „wandert das Mandat nun automatisch“, sagt Bruch. Er habe aber noch nichts Schriftliches vom Amtsgericht. Die Brauerei mit 15 Mitarbeitern arbeite allerdings weiter wie bisher. Die Corona-Krise treffe Bruch wie viele andere Brauereien hart, sagt Thomas Bruch. Das Fassbiergeschäft, das etwa 20 Prozent des Umsatzes ausmache, falle zurzeit wegen der Gastronomieschließung komplett weg. „Die Leute feiern auch keine Gartenfeste mehr. Das tut uns weh“, erklärt der Chef des 1702 gegründeten Unternehmens. Er gehe aber davon aus, dass die Brauerei „in absehbarer Zeit“ aus dem Insolvenzverfahren, das seit Ende Juni 2018 läuft, raus ist, sagt Thomas Bruch.