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Autozulieferer Eberspächer startet Produktion in Neunkirchen am 4. Mai

Kostenpflichtiger Inhalt: Autozulieferer beendet Stopp : Eberspächer nimmt am Montag Fertigung in Neunkirchen wieder auf

In der saarländischen Auto- und Autozulieferindustrie laufen die Werke allmählich wieder an. Auch Eberspächer startet am Montag die Fertigung. Doch ist ungewiss, wie es weitergeht.

Der Autozulieferer Eberspächer beginnt am Montag in Neunkirchen wieder mit der Produktion von Abgasanlagen. Dabei laufe die Fertigung zunächst in kleinem Volumen für mehrere Autohersteller, sagte eine Sprecherin der SZ. In der Woche darauf solle die Produktion weiter gesteigert werden. Eberspächer hatte im März das Werk heruntergefahren.

Für die Zukunft äußert sich Heinrich Baumann, geschäftsführender Gesellschafter des in Esslingen ansässigen Unternehmens, zurückhaltend: „Uns stehen herausfordernde Wochen bevor, denn die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die weltweiten Automobilmärkte sind einschneidend.“

Für den Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter habe Eberspächer umfangreiche Maßnahmen getroffen, teilte das Unternehmen mit. Diese reichen demnach von Hygieneregeln über geänderte Schichtsysteme bis hin zur Entzerrung von Kontaktpunkten unter anderem durch versetzte Pausenzeiten. An Stellen an denen keine Einhaltung des Mindestabstands zwischen den Arbeitsplätzen in der Produktion möglich ist, würden Trennwände aus Plexiglas installiert.