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Saar-Schüler lernen Massenverführung der Nazis kennen
Schulklassen schauen NS-Propagandafilme

Der Chef des Landesinstituts für Pädagogik und Medien, Burkhard Jellonnek
Der Chef des Landesinstituts für Pädagogik und Medien, Burkhard Jellonnek FOTO: Iris Maria Maurer
Saarbrücken. Wer heute verstehen will, wie die Nationalsozialisten junge Menschen dazu verführten, ihrer menschenverachtenden Politik zu folgen, schaut sich am besten ihre Propaganda-Filme an. Der Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien Burkhard Jellonnek (SPD) und die Arbeitskammer Saar laden darum von Montag bis Freitag kommender Woche Schulklassen und Jugendgruppen  zu Vorführungen der Propaganda-Filme „Jud Süß“ und „Hitlerjunge Quex“ ins  Filmhaus Saarbrücken ein.

„Vor dem Hintergrund eines anwachsenden Antisemitismus müssen wir zur Prävention gerade junge Menschen erreichen. Sie sollen lernen, kritisch mit Informationen aus Medien und Unterhaltung umzugehen“, teilte Kulturminister Ulrich Commerçon (SPD) mit. Die Filme beginnen jeweils mit Vorbereitung um 8.30 Uhr und 11 Uhr sowie am Mittwoch zusätzlich um 20 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 3,50 Euro. Anmeldungen sind erforderlich unter Telefon: (0 68 97) 79 08 15 0 oder Email: kinoseminar@lpm.uni-sb.de.


(dik)