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Zwei Manschaftssiege ohne Mannschaft

Zwei Manschaftssiege ohne Mannschaft

Homburg. Bei den Fecht-Landesmeisterschaften der Junioren in Dillingen anfang Oktober hatten die Degen-Fechter des TV Homburg einen Ruf zu verlieren. Im Degen-Mannschaftswettbewerb holten die Homburgerinnen im vergangenen Jahr bei den Landesmeisterschaften den Titel

Homburg. Bei den Fecht-Landesmeisterschaften der Junioren in Dillingen anfang Oktober hatten die Degen-Fechter des TV Homburg einen Ruf zu verlieren. Im Degen-Mannschaftswettbewerb holten die Homburgerinnen im vergangenen Jahr bei den Landesmeisterschaften den Titel. Allerdings haben mittlerweile mit Tamara Reichert und Jessica Lukowski zwei Sportlerinnen dieses erfolgreichen Teams ganz mit dem Fechten aufgehört. Und Katharina Daume, die ebenfalls beteiligt war, fehlte in Dillingen aufgrund ihres Studienaufenthaltes in Freiburg. So musste die einzige Homburger Starterin Rebecca Reichert dieses Mal eine Startgemeinschaft mit anderen Fechterinnen bilden. Im Degen kämpften an ihrer Seite Viktoria Groß (FSG Dillingen) und ihre Dauerrivalin Esther Kuhnert (FC Holz). Im ersten Gefecht bezwang das Trio den ATSV Saarbrücken deutlich mit 45:24. Dieser Kampf war gleichzeitig das erste Halbfinale. Im anderen Gefecht der Vorschlussrunde schlug das Team aus Hochwald-Wadern die TG Rohrbach knapp mit 45:42. Somit kam es zum Finale gegen Hochwald-Wadern. Reichert und ihre beiden Mitstreiterinnen setzten sich mit 45:19 durch und sicherten sich die Landesmeisterschaft. Damit konnte Rebecca Reichert bereits zum zweiten Mal in Serie diesen Titel erringen. Im Florett bildete die Homburgerin wiederum mit Groß und Carmen Lillig vom TuS 1860 Neunkirchen eine Startgemeinschaft. Auch dieses Trio war sehr erfolgreich und heimste durch den deutlichen 45:24-Finalerfolg über den ATSV Saarbrücken eine weitere Goldmedaille ein. In den Einzelwettbewerben schnitt Reichert nicht so erfolgreich ab. Im Degen-Einzelwettbewerb erreichte sie einen guten fünften Platz. In der Vorrunde gab es für sie drei Siege und nur eine Niederlage. Im ersten Gefecht der K.o.-Runde gewann die Homburgerin gegen Chantal Heisel vom FSC Saarlouis mit 15:13. Danach musste sie gegen Angstgegnerin und Teamkameradin Esther Kuhnert antreten und zog erwartungsgemäß mit 7:15 den Kürzeren. Anschließend zog sie über den Hoffnungslauf (Sieg gegen Raphaela Berhard vom ATSV Saarbrücken) in die Runde der besten acht Fechterinnen ein, wo sie ausgerechnet wiederum auf Kuhnert traf. Mit 7:15 gab es genau das gleiche Ergebnis wie noch in der Vorrunde und Reichert musste sich mit Rang fünf zufrieden geben. Auch im Florett ging die Homburgerin an den Start. Nach drei Siegen und vier Niederlagen in der Setzrunde zog sie in die Runde der letzten Acht ein. Dort verlor Reichert gleich im ersten Gefecht gegen Katja Michel vomTuS 1860 Neunkirchen mit 6:15 und wurde Sechste.