Zwei interessante Saar-Pfalz-Derbys

Zwei interessante Saar-Pfalz-Derbys

Kirkel/Homburg. In der Handball-Saarlandliga geht der Meisterschaftsbetrieb an diesem Wochenende weiter. Während sich der TV Kirkel zuletzt eine Ruhepause gönnen konnte, war der TV Homburg im Saarlandpokal im Einsatz. Die Jungs von Trainer Fadil Jusufbegovic erfüllten ihre Pflichtaufgabe mit einem 25:13 beim Bezirksligisten SG Ommersheim/Assweiler

Kirkel/Homburg. In der Handball-Saarlandliga geht der Meisterschaftsbetrieb an diesem Wochenende weiter. Während sich der TV Kirkel zuletzt eine Ruhepause gönnen konnte, war der TV Homburg im Saarlandpokal im Einsatz. Die Jungs von Trainer Fadil Jusufbegovic erfüllten ihre Pflichtaufgabe mit einem 25:13 beim Bezirksligisten SG Ommersheim/Assweiler. Dabei hatten sie jedoch in der ersten Halbzeit mehr Mühe als erwartet. Zur Pause stand es nur 9:7. In der Folge und nach ein paar deutlichen Worten des Trainers lief es dann standesgemäß. Bester Torschütze war wieder einmal Kai Baab, der sechs Mal erfolgreich war. Baab entwickelt sich immer mehr zum großen Rückhalt seiner Mannschaft.Am morgigen Samstag muss der TVH in der Saarlandliga wieder auswärts ran. Ziel der kurzen Dienstreise ist die Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle, in der um 18 Uhr das Spiel gegen die zweite Mannschaft des SV 64 Zweibrücken angepfiffen wird. "Wenn wir dort nicht höllisch aufpassen, erleben wir schnell eine unangenehme Überraschung", warnt Abteilungsleiter Jörg Ecker eindringlich davor, die junge Mannschaft des SV 64 zu unterschätzen. Weil er weiß, "dass die jungen Leute, wenn man die spielen lässt, jedes Team der Liga schlagen können. Wir müssen also auf der Hut sein". Dabei kann "Futschi" Jusufbegovic vermelden: "Wir haben alle Mann an Bord!" "Ein ganzes Spiel konzentriert" Mit dem VTZ Saarpfalz II, der zweiten Zweibrücker Mannschaft in der Saarlandliga, hat es der TV Kirkel am Sonntag um 20 Uhr in der Burghalle zu tun. Die Gäste sind Zehnter, der TVK liegt mit 5:7 Punkten auf Rang acht. Für den Kirkeler Trainer Alexander Gros ist die Marschroute klar: "Wir werden zwar voll auf Sieg spielen, wissen aber auch, dass wir es mit einer der spielstärksten Mannschaften der Klasse zu tun haben. Das haben sie gegen Spitzenteams immer wieder bewiesen. Wir müssen also auch in der Defensive extrem aufpassen." Gros hofft, dass seine Mannschaft es schafft, "mal ein ganzes Spiel konzentriert zur Sache zu gehen und nicht nur eine Halbzeit". Er erinnert an die vergangene Begegnung im Derby beim TV Homburg, als sie nur in der zweiten Halbzeit spielte, wie der Trainer es verlangte. Seine Prognose: "Nur wenn wir von der ersten Minute an hellwach sind, bleiben die zwei Punkte in der Burghalle." Bis auf Dominik Kiefer, hinter dessen Einsatz noch ein kleines Fragezeichen steht, kann Gros auf den kompletten Kader zurückgreifen. jk

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