Zahlen geben zu denken

Die offiziellen Anmeldungsfristen an den Schulen der Region sind vorbei - die Zahlen, die in dieser Woche auf den Tisch kamen, geben in Teilen durchaus zu denken. Bei den Gymnasien sind die Zahlen weitgehend stabil. Saarpfalz- und Mannlich-Gymnasium konnten leicht zulegen, das Johanneum blieb auf hohem Niveau trotz leichter Verluste, die Gesamtschule Bexbach verlor leicht

Die offiziellen Anmeldungsfristen an den Schulen der Region sind vorbei - die Zahlen, die in dieser Woche auf den Tisch kamen, geben in Teilen durchaus zu denken. Bei den Gymnasien sind die Zahlen weitgehend stabil. Saarpfalz- und Mannlich-Gymnasium konnten leicht zulegen, das Johanneum blieb auf hohem Niveau trotz leichter Verluste, die Gesamtschule Bexbach verlor leicht. Bei den Erweiterten Realschulen sieht's schon etwas anders aus. Hier gibt's zum Teil deutliche Rückgänge. Das hat nach Aussagen der Schulleiter unterschiedliche Gründe. Viele Eltern versuchen es für ihre Kinder mit dem Weg zum Gymnasium - obwohl die Erweiterten Realschulen gestärkt wurden und über ein ganz anderes Angebotsprogramm verfügen, als noch vor wenigen Jahren. Vielleicht hat sich der "sanfte G-9-Weg" zum Abitur, wie er über die Erweiterten Realschulen möglich ist, noch nicht so in den Köpfen der Eltern festgesetzt, dass sie darin eine Alternative zum direkten Weg aufs Gymnasium sehen. Selbst wenn erfahrungsgemäß bis zum Schuljahres-Anfang immer noch Schüler dazu kommen: Zu denken geben die Anmeldungszahlen allemal und die Zukunft wird zeigen, ob die gestärkten Realschulen einen höheren Stellenwert erhalten. Die Diskussionen um die Schulen und verschiedenen Schul-Formen jedenfalls werden bleiben.