1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis

Wetter sorgte für lange Gesichter

Wetter sorgte für lange Gesichter

Bexbach. Ein Fest, drei Tage, zwei völlig unterschiedliche Stimmungen: Beim Bexbacher Flugplatzfest durchlebten die Veranstalter vom Aeroclub Bexbach am vergangenen Wochenende ein Wechselbad der Gefühle. Dabei hatte der erste Tag, der Freitag, schon mit hoher Drehzahl begonnen

Bexbach. Ein Fest, drei Tage, zwei völlig unterschiedliche Stimmungen: Beim Bexbacher Flugplatzfest durchlebten die Veranstalter vom Aeroclub Bexbach am vergangenen Wochenende ein Wechselbad der Gefühle. Dabei hatte der erste Tag, der Freitag, schon mit hoher Drehzahl begonnen. Zwar hätte "Rock am Hangar" mehr Besucher verdient, trotzdem: Denen, die sich vor der großen Bühne auf dem Flugfeld eingefunden hatten, boten die Revengers mit Frontmann Rick de Soto eine wirklich gelungene Show. Von AC/DC-Rockklassikern über Balladen von Bon Jovi bis hin zu Heavy Metal-Hymnen von Metallica reichte das Programm, ein gelungener Auftakt für das Flugplatzfest. Doch schon am Eröffnungsfreitag gab es erste Anzeichen, dass vielleicht nicht alles so rund laufen würde, wie man es sich beim Aeroclub erhoffte hatte: Dass geplante Ballonglühen fiel dem eher mäßigen Wetter zum Opfer. Doch am zweiten Tag, dem Samstag, schien alles zu laufen wie geplant. Schon am frühen Mittag säumten einige tausend Gäste das Flugfeld, bei guter Unterhaltungsmusik fuhren die Bexbacher Piloten auf, was aufzufahren war. Unzählige Rundflüge entführten Gäste hoch über den Höcherberg, Vorführungen von Modellflugzeug-Spezialisten sorgten für großes Staunen bei den jungen und älteren Besuchern, und als dann Karlheinz Pohmer hoch über dem Platz auch noch zu einigen Kunstflugvorführungen ansetzte, schien keine Wolke die gute Stimmung mehr trüben zu können. Auch mit Blick auf die Besucherzahlen konnte man da lachen. "Es sind für einen Samstag deutlich mehr Gäste da als üblich", resümierte Pohmer am Samstagnachmittag mit Blick auf einen gut besuchten Besucherbereich. Doch dann kam der dritte Tag - und mit ihm das angekündigte Regengebiet. Dementsprechend leer präsentierte sich das Festgelände. Und doch: Um 13.48 Uhr starteten die ersten beiden Maschinen ihre Motoren. Per Durchsage wurden die Besucher des Festes auf den Start des sonntäglichen Flugprogramms hingewiesen, eben jenes hatte aber nur die Halbwertzeit einer guten Stunde. Nichtsdestotrotz: Einige Besucher hatten das Glück, in eben dieser Stunde beeindruckende Ansichten der Region aus der Vogelperspektive zu erhaschen, so mit Pilot Ralf Jennes, der mit seinem Ultraleichtflieger zu denen gehörte, die aufstiegen. Um kurz nach 15 Uhr legten dann einziehende tief liegende Wolken den Flugbetrieb erst einmal wieder lahm und gaben Karlheinz Pohmer die Möglichkeit zur Bilanz zu ziehen. "Wir müssen wohl aufgrund dieses verregneten Sonntags in diesem Jahr nur mit rund 12 000 Besuchern statt der erwarteten 20 000 rechnen."