Ungewöhnliches und Superlative auf dem Annahof

Ungewöhnliches und Superlative auf dem Annahof

Niederwürzbach. Der erste Ostermarkt des Niederwürzbacher Annahofs am vergangenen Sonntag stand unter dem indirekten Motto "Ungewöhnliches und Superlative". Das fing schon bei der Uhrzeit an. In der Zeit von zwölf bis 17 Uhr sollte er stattfinden. "Bereits um 10

Niederwürzbach. Der erste Ostermarkt des Niederwürzbacher Annahofs am vergangenen Sonntag stand unter dem indirekten Motto "Ungewöhnliches und Superlative". Das fing schon bei der Uhrzeit an. In der Zeit von zwölf bis 17 Uhr sollte er stattfinden. "Bereits um 10.30 Uhr standen die ersten Leute vor der Tür und wollten rein", war Organisator Jürgen Kaffke vom frühen Andrang überrascht. Den ganzen Tag über war Trubel. Auch hier machte das zu kalte Wetter den ursprünglichen Plänen einen Strich durch die Rechnung: Ein Großteil des Marktgeschehens sollte im Freien stattfinden. Wegen der Witterung waren nun statt sechs Ständen nur drei im Außenbereich aufgebaut. Der Rest, nämlich 16 Aussteller, hatten die rund 200 Quadratmeter des Spiegelsaals als Ausstellungsfläche zur Verfügung. Im Warmen und vor allem in der Idylle des barocken Ambientes, ließ sich gut flanieren und einkaufen. Wenn der Frühling sich schon Zeit lässt, muss man ihm mit Gestecken, Kränzen und sonstigen Artikeln "auf die Sprünge helfen", um sich auf das nahende Osterfest einzustimmen. So äußerten sich zahlreiche Marktbesucher. Vor dem Spiegelsaal selbst fanden sich die Klassiker in Sachen Osterdekoration: Keramikgeschenke, Blumen, und Ostergestecke. Rarität war ein in pink ausgestelltes Osterlamm, das direkt am Eingang zum Spiegelsaal angeboten wurde. Auch das Lamm in Miniatur mit pinkner Kopfbedeckung und weißen Punkten zog die Blicke auf sich. Osterdeko einmal anders. Im Gebäude selbst war das Angebot vielfältig. Der Bogen spannte sich von Kosmetik über Schokoladenbücher, Seidenmalerei, Marmeladen, Schnaps, Drechslerarbeiten, handgemachter Schmuck, Patchwork bis hin zu einer Gemäldeausstellung im Nebenraum. Das Konzept, Natur mit Kurzweile im Angebot zu verbinden, ging auf. Wie Jürgen Kaffke verriet, wollte man eine unterschiedliche Zielgruppe ansprechen und habe absichtlich kein Nebenprogramm wie etwa beim Weihnachtsmarkt angeboten. "Wir wollten einfach den puren Genuss", erklärte der Hotelier. Die Leute brauchten heutzutage die Ruhe mehr denn je. Ruhig war es am Sonntag auf dem Annahof keinesfalls. Selbst nach 17 Uhr war noch viel los. jma