Umgang mit dem Hobel war gefragt

Schwarzenbach. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Dass diese Weisheit eine ist, die nicht nur aus den Binsen kommt, davon konnten sich am Wochenende zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür des Christlichen Jugenddorfes (CJD) überzeugen

Schwarzenbach. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Dass diese Weisheit eine ist, die nicht nur aus den Binsen kommt, davon konnten sich am Wochenende zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür des Christlichen Jugenddorfes (CJD) überzeugen. In der dorfeigenen Tischler-Ausbildungswerkstatt hatten sich Meister Ingo Marschall und seine Lehrlinge für die zahlreichen Gäste einen ganz besonderen Wettbewerb einfallen lassen: Wer wollte, der konnte mit einem einfachen Holzhobel beweisen, dass in ihm mehr steckt, als der samstägliche Baumarktbesucher. Ingo Marschall: "Es geht für unsere Besucher darum, den Hobel sauber und gerade über das Brett zu schieben. Wer am Ende den längsten, zusammenhängenden Span erzeugt, der hat gewonnen." Mit solchen und vielen anderen Mitmach- und Kennenlernangeboten wollte das Christliche Jugenddorf in Schwarzenbach auch in diesem Jahr wieder für öffentliches Interesse sorgen, die zahlreichen Besucher über den ganzen Samstagnachmittag- und Abend bewiesen, dass dies wohl auch 2008 wieder gelungen ist. Die Gäste konnten sich auch davon überzeugen, dass sich seit dem Tag der offenen Tür im vergangenen Jahr wieder einiges getan hat, ein gutes Beispiel dafür war die Lounge des Frankfurter Hotels Kempinski. "Seit dem vergangenen Jahr haben wir mit dem diesem Hotel eine Kooperation", so der Leiter der Unternehmenskommunikation des CJD, Michael Röser. "Wir sind mit dem Kempinski übereingekommen, dass wir in bestimmte Bereich des Hotels unsere Azubis als Praktikanten schicken." Seine Premiere hatte das Projekt im April: Einer der Gärtner-Azubis hatte in den Osterferien erfolgreich bei Kempinski seinen Mann gestanden. "In zwei Wochen wird er in Frankfurt anfangen." Doch nicht nur mit solchen erfolgreichen Projekten konnte sich das CJD am vergangenen Samstag präsentieren. Weithin sichtbar waren auch die gemeinsamen Arbeiten des Jugenddorfes mit dem Homburger Künstler Jochen Maas. thw