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Tobias Teucke ist Südwestmeister

Tobias Teucke ist Südwestmeister

Erbach. Die Judoka des SSV Homburg-Erbach eilen weiter von Erfolg zu Erfolg. Nachdem die insgesamt 15 Teilnehmer des Vereins bei den Saarlandmeisterschaften der U17 und U 20 in Merzig zehn Medaillen ergattern konnten (die SZ berichtete), standen nun am Samstag und Sonntag die Südwestmeisterschaften der gleichen Altersklassen (AK) in Neuhof (bei Fulda) auf dem Programm

Erbach. Die Judoka des SSV Homburg-Erbach eilen weiter von Erfolg zu Erfolg. Nachdem die insgesamt 15 Teilnehmer des Vereins bei den Saarlandmeisterschaften der U17 und U 20 in Merzig zehn Medaillen ergattern konnten (die SZ berichtete), standen nun am Samstag und Sonntag die Südwestmeisterschaften der gleichen Altersklassen (AK) in Neuhof (bei Fulda) auf dem Programm. Erfolgreichster Erbacher Teilnehmer war Tobias Teucke, der bei der U20 in der Gewichtsklasse bis 55 Kilo Rang eins belegte. Der 17-jährige Limbacher war bereits vor zwei Jahren bei der U17 deutscher Meister, startete aber damals noch für den 1. JC Zweibrücken. "Ich besuche in Zweibrücken das Heinrich-Heine-Gymnasium. Dort wurde Judo bis vor kurzem optimal gefördert. Nachdem diese Förderung wegfiel, bin ich vor der Saison wieder zu meinem früheren Verein SSV Homburg-Erbach gewechselt. Ich gehe aber weiterhin in Zweibrücken zur Schule", erklärt Teucke.Durch seinen Erfolg auf Südwestebene hat sich das große Talent für die deutschen Meisterschaften am 6. und 7. März in Herne qualifiziert. "Ich werde dort versuchen, um die Bronzemedaille mitzukämpfen. Für Platz eins oder zwei wird es wohl nicht reichen, da meine Konkurrenten teilweise älter und erfahrener sind", meint der Limbacher. Nach der DM will er sowohl für den JC Saar (Regionalliga) als auch den JSV Speyer (Zweite Bundesliga) an den Start gehen. Derzeit gehört der 17-Jährige dem saarländischen Landeskader an. Gelingt in Herne der Sprung unter die besten Drei, winkt zusätzlich die Aufnahme in den deutschen C-Bundeskader.Sein Trainer Slawomir Konat traut dem Südwestmeister auf Bundesebene durchaus eine Medaille zu. "Leider ist hier in Erbach auf Grund der Faschingszeit einige Tage die Halle zu, aber Tobias kann ja auch noch beim Landeskader trainieren und er nimmt zusätzlich an Lehrgängen teil. Ich bin eh der Meinung, man sollte vor solchen Großereignissen das Trainingspensum etwas herunterfahren und sich mehr auf taktische sowie technische Übungen konzentrieren", sagt Konat.Der 14-jährige Volker Zimmermeier schrammte in Neuhof als Fünfter in der AK 17 bis 50 Kilo nur knapp an den Medaillenplätzen vorbei. "Ich hätte unter die ersten Drei kommen müssen, um mich erstmals für eine deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Da ich dieses Ziel verpasst habe, bin ich schon etwas enttäuscht. Aber insgesamt lief es in Neuhof nicht schlecht für mich", meinte Zimmermeier.Für die beiden 16-jährigen Benjamin Schneider (bis 90 Kilo) und Heiko Merscher (bis 60 Kilo) reichte es in Neuhof bei der U20 jeweils zu Rang neun. "Unsere Gewichtsklassen waren sehr stark besetzt. Irgendwann einmal wollen wir genau wie Tobias zu einer DM", erklärten beide unisono. "Vor Großereignissen sollte man das Trainings-pensum etwas herunterfahren."Judo-Trainer Slawomir Konat