Sperrmüll-Abfuhr macht Probleme

Oberbexbach. Bei Stimmengleichheit wurde bei der Ortsratssitzung in Oberbexbach am Dienstagabend ein Antrag der CDU-Fraktion, den Modus des Abfahrens des Sperrmülls im Stadtgebiet zu regeln, abgelehnt

Oberbexbach. Bei Stimmengleichheit wurde bei der Ortsratssitzung in Oberbexbach am Dienstagabend ein Antrag der CDU-Fraktion, den Modus des Abfahrens des Sperrmülls im Stadtgebiet zu regeln, abgelehnt. In ihrer Begründung hatte die CDU darauf hingewiesen, dass es bei der derzeitigen Situation erhebliche Probleme gebe, dass der Sperrmüll nicht zu den festgesetzten Terminen abgeholt werde. Der Müll liege meistens noch nach Tagen auf den Bürgersteigen herum und beeinträchtige dadurch erheblich das Ortsbild, hieß es in dem Antrag. Ein weiteres Problem seien die so genannten "Sperrmüll-Nomaden", die im Sperrmüll wühlten und ihn auf den Bürgersteigen verstreuten. Daher hatte die CDU vorgeschlagen, die Sperrmüllabfuhr wie in Homburg und St. Ingbert zu regeln, das heißt, kostenlos und nach vorheriger Absprache abzufahren. Nur so könne eine geordnete Abfuhr gewährleistet werden, so Horst Pirrung. SPD-Sprecher Günter Strähl wies darauf hin, dass die Regelung in der Stadt Homburg zwar "einen gewissen Charme" habe, doch müsse im Haushalt der Stadt Bexbach ein Titel sein, mit dem diese für den Bürger kostenlose Abfuhr bezahlt werden müsse. Er schlug vielmehr vor, durch die Stadtverwaltung auf das zuständige Unternehmen Einfluss zu nehmen, den Sperrmüll auch rechtzeitig abzufahren. Darüber hinaus appellierte er ebenso wie Ortsvorsteher Dieter Kauf an alle Bürger, ihren Sperrmüll nicht schon Tage vor dem offiziellen Termin herauszustellen, denn dies leiste nur den Sperrmüllnomaden Vorschub. Diskutiert wurde auch der CDU-Antrag zur Dorfkernsanierung, der laut Ortsvorsteher Kauf zum Ziel habe, die Sanierung zu beschleunigen. Momentan werde alles nur vor sich hergeschoben. "Wenn in diesem Jahr nichts läuft, läuft wegen der Wahlen im kommenden Jahr auch nichts", betonte Kauf. Einstimmig sprach sich der Rat für den Vorschlag von SPD-Mitglied Günter Strähl aus, dazu zur nächsten Sitzung einen Vertreter der Stadt einzuladen. Ebenfalls einig war sich der Ortsrat beim Beschluss zur Aufstellung und frühen Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan "An der Reinhard-Schiestel-Straße".