Sein Zauberwort heißt Investoren

Bexbach. Er hat's im Jahr 2002 schon als möglicher CDU-Kandidat versucht, scheiterte damals parteiintern an Innozenz Heintz, jetzt versucht er es als freier Bewerber: Thomas Leibrock will Bexbacher Bürgermeister werden

 Thomas Leibrock braucht 99 Unterstützungsunterschriften, um als Bürgermeisterkandidat ins Rennen gehen zu könne. Foto: SZ

Thomas Leibrock braucht 99 Unterstützungsunterschriften, um als Bürgermeisterkandidat ins Rennen gehen zu könne. Foto: SZ

Bexbach. Er hat's im Jahr 2002 schon als möglicher CDU-Kandidat versucht, scheiterte damals parteiintern an Innozenz Heintz, jetzt versucht er es als freier Bewerber: Thomas Leibrock will Bexbacher Bürgermeister werden.Der 54-jährige Filialdirektor der Kreissparkasse Saarpfalz in Erbach braucht 99 Unterstützungs-Unterschriften, um zur Wahl zugelassen zu werden, sieht darin aber kein Problem: "Ich habe schon viele Rückmeldungen bekommen.". Er hat konkrete Vorstellungen davon, wie das Amt auszuüben sei, so er gewählt würde, sieht seine Chancen allerdings auch realistisch. "Ich denke, es gibt einiges zu verändern, eigentlich sind das meine Themen aus dem Jahr 2002, denn in Bexbach hat sich überhaupt nichts getan", sagte Leibrock im Gespräch mit der SZ. Sein Credo heißt Attraktivitätssteigerung der Innenstadt verbunden mit einer Verbesserung der Verkehrssituation: "Wir brauchen ein Gesicht für Bexbach, dazu gehört eine Neugestaltung von Aloys-Nesseler Platz und Grüner Lunge ebenso wie eine Nutzung der alten Post etwa für Betreutes Wohnen. "Es gibt immer mehr Menschen fortgeschrittenen Alters, die noch beweglich sind. Dort sind die Kirchen in der Nähe, Arztpraxen und der neue Busbahnhof: Besser könnte die Situation für rüstige ältere Menschen dort nicht sein", so Leibrock. Leere Flächen im BigWo soll das Geld dafür herkommen? "Es gibt hervorragende Seniorenheim-Betreiber, wie etwa die Awo, aber auch andere. Die Stadt wird natürlich Geld in die Hand nehmen müssen, aber das wesentliche soll von Investoren kommen." Wichtig sei auch, die Einnahmen für die Stadt zu steigern, dafür müsse man arbeiten. "Das Gewerbegebiet Big steht zu geschätzten zwei Drtteln leer. Durch Gewerbeansiedlungen dort ließen sich die Einnahmen steigern". Dass dort nur große Flächen sind, lässt er nicht gelten: "Aus großen Flächen kann man auch kleinere machen. Erstmal gilt es, Interessenten zu suchen, die wirklich in diese Fläche wollen." Außerdem müssten alle Ausgaben auf den Prüfstand, auch freiwillige Leistungen. "Konkretes kann ich dazu noch nichts sagen, da muss ich erst den Haushalt kennen." Wesentlich sei generell die Suche nach Investoren, "die sich was von uns versprechen. Dass es die gibt, sieht man in Homburg."Eine Stärkung des Einzelhandels wäre ihm wichtig: "Die Menschen, die hier wohnen, müssen die Dinge des täglichen Bedarfs hier auch finden können. Wenn es den Geschäften gut geht, verdient die Stadt auch mit."."Im Wesentlichen geht es um die Menschen in der Stadt", meint der 54-Jährige, also um Schul- und Kindergärten-Angebote und Freizeitmöglichkeiten. Diese Dinge seien wichtig für die Gesellschaft. Leibrock will für seine Heimatstadt Verbesserungen erreichen. "Ich muss die Leute überzeugen", sagt er.