Volkshochschuljahr: Zwischen Sprachen, Gesundheit, Kultur und Nachhaltigkeit

Volkshochschuljahr : Zwischen Sprachen, Gesundheit, Kultur und Nachhaltigkeit

Das Programm des St. Ingberter Volkshochschuljahres besticht erneut durch große Vielfalt.

Malen, Sprachen, Sport und Gesundheit, aber auch berufliche Weiterbildung und Umweltbildung sind nur einige der vielen Themengebiete, die das neue Kursprogramm der Volkshochschule St. Ingbert bietet. Am 4. September beginnt das neue Volkshochschuljahr, Interessierte können sich jetzt schon Plätze sichern.

Über 600 Veranstaltungen und Kurse stehen auf dem Programm, Erfahrungsgemäß kommen im Laufe der Jahres noch weitere hinzu, so Marika Flierl, Leiterin der VHS St. Ingbert, gestern bei der Vorstellung des neuen Programmes im St. Ingberter Kulturhaus. In Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene können die Teilnehmer ihre Sprachkenntnisse in Französisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Arabisch und Griechisch verbessern. Auch die Gebärdensprache wird durch engagierte Dozenten Interessierten näher gebracht. Kreativität ist bei den vielen Veranstaltungen und Wokrshops in den Bereichen Malen, Tanzen, Fotografieren oder Nähen gefragt. Ein Höhepunkt sei das Künstlergespräch mit dem saarländischen Bildhauer und Albert-Weisgerber-Preisträger Paul Schneider, betont Flierl, das bereits am kommenden Sonntag, 27. August, um 14.30 Uhr im Kulturhaus in der Annastraße stattfindet. Die „kleine Bühne“ und der Hausmusikkreis erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit und werden in diesem Jahr ebenfalls fortgeführt.

Eine große Anzahl von Sport- und Gesundheitskursen werden unter anderem auch in Kooperation mit dem Kneipp-Verein angeboten. Vergangene Veranstaltungen hätten gezeigt, dass vielen Teilnehmern ein achtsamer Umgang mit dem Körper wichtig sei, so Flierl, weshalb es dieses Jahr erneut viele Vorträge und Präventionskurse im Bereich der Gesundheitbildung geben wird. Die Achtsamkeit nicht nur bezüglich des eigenen Körpers, sondern auch gegenseitiger Respekt in privaten, kulturellen oder beruflichen Bereichen ziehe sich laut Flierl „wie ein roter Faden“ durch das gesammte Programm. So werden beispielsweise in den Integrationskursen, aber auch in den Kursen über Landes- und Heimatkunde gesellschaftliche und politische Themen aufgegriffen und bestimmte Wertvorstellungen vermittelt. Besonders stolz zeigt sich Flierl, dass die VHS St. Ingbert als eines der 16 bundesweiten Bildungszentren für Klimaschutz ausgewählt wurde. Nachhaltigkeit wird indes nicht nur in den vielen Veranstaltungen im Bereich Umweltbildung thematisiert, sondern „ganzheitlich bearbeitet“, erklärt Flierl. So werde zum Beispiel versucht in den Kochkursen die Teilnehmer für regionale und fair gehandelte Produkte zu sensibilisieren.

Oberbürgermeister Hans Wagner betont, wie überrascht er immer wieder aus Neue über die Vielfalt und große Anzahl an Veranstaltungen sei und lobt die „Kreativität und das Engagement der Mitarbeiter“. Interessierte können sich für die Veranstaltungen bei der VHS-Geschätfsstelle im Rathaus, bei den Nebenstellen in Hassel und Rohrbach sowie online unter www.vhs.sanktingbert.de anmelden.