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Zwei Tage Musik und Unterhaltung auf dem Kahlenberg bei Rohrbach

Kahlenbergfest : Auf dem Kahlenberg wurde auch bei Regen weitergetanzt

„Ewei abba dabber!“: Da stürzte der Regen dann doch noch auf den Kahlenberg. Doch die Besucher des nach ihm benannten Kahlenbergfestes ließen sich am Samstagabend durch den kurzzeitigen Platzregen die Laune nicht verderben.

Besonderen Respekt hatten sich die Line Dancer verdient. Denn erstaunlich viele tanzten im Regen einfach weiter - natürlich mit Regenschirm geschützt. „Wir wollten mal etwas Neues probieren“, erklärte Jörg Schuh. Er ist der Vorsitzende des Vereins Rohrbacher Kahlenbergfreunde, der das Fest organisiert hatte. Dieses Jahr stand das Thema Country und Western im Vordergrund. „Die Weite, die man vom Kahlenberg aus erblicken kann, passt doch gut zu Western“, so der Vorsitzende. Im Vorfeld hatten fleißige Helfer extra den Blick, der bei schönem Wetter bis zum Schaumberg reicht, verbessert, indem sie störenden Wildwuchs zurückschnitten. Und so sorgten am Eröffnungsnachmittag Lotti & Jake aus Zweibrücken mit Oldies und bekannten Melodien aus den Genres Country und Western für gute Stimmung. Zahlreiche Mitglieder verschiedener Line-Dance-Vereine versammelten sich dazu vor der Bühne, um in Reihen oder Linien vor- und nebeneinander zu tanzen. Am Abend heizten Dusemond De Soto und Band mit Rock ordentlich ein. Mit den Klassikern „Radar Love“ und „Whiskey In The Jar“ legte die Band gleich gut los. Da war so viel Power drin, dass sogar kurzzeitig die Lautsprecher ausfielen.

Neu in diesem Jahr war der Shuttle-Service. Das war zum einen sehr hilfreich, da nicht jeder den teils steilen Anstieg auf Rohrbachs höchsten Berg bewältigen konnte. Zum anderen war es nötig, da im Vorjahr ein Rettungswagen nicht ungehindert hochfahren konnte. Der Fahrdienst wurde gesponsert vom Pflegedienst Bleif und von den Ehrenamtlern vom Roten Kreuz, dessen Kreisverband einen Transportwagen stellte. Ehrenamtlich waren auch die Straußbuwe und Straußmäde unterwegs. Die sorgten unter anderem für die Bedienung im Festzelt. Bis zu 30 Helfer der Straußjugend waren an den beiden Tagen im Einsatz, wie Sabrina Weber erzählte. Sie ist seit nunmehr acht Jahren im Einsatz. „Wir bedienen, um die Vereine zu unterstützen.“ Denn der Erlös des Festes dient immer wieder für gute Zwecke. Hüttenwirt Martin Biedermann, Mitglieder der Awo und des Obst- und Gartenbauvereins und die Kneippianer sorgten für die Verpflegung der Festgäste. Das Zupforchester 98 St. Ingbert spielte unter Leitung von Sandra Derschang die „Deutsche Bauernmesse“ von Annette Thoma. Für weitere musikalische Untermalung sorgten der Musikverein Rohrbach und die Laabdaler Musikanten.