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Zwei Gebiete für neue Windräder geeignet

Zwei Gebiete für neue Windräder geeignet

Gersheim. In der Gemeinde Gersheim gibt es zwei Gebiete, die sich für die Errichtung von Windkraftanlagen eignen. Standort eins liegt zwischen Bliesdalheim, Breitfurt und Böckweiler. Hierbei ist eine innerkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Blieskastel geplant (wir berichteten). Standort zwei für mögliche Windräder ist nördlich von Walsheim

Gersheim. In der Gemeinde Gersheim gibt es zwei Gebiete, die sich für die Errichtung von Windkraftanlagen eignen. Standort eins liegt zwischen Bliesdalheim, Breitfurt und Böckweiler. Hierbei ist eine innerkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Blieskastel geplant (wir berichteten). Standort zwei für mögliche Windräder ist nördlich von Walsheim. Das hat Bürgermeister Alexander Rubeck in der jüngsten Gemeinderatssitzung erläutert.

Windkraft-Konzept festgelegt

Nachdem der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 27. September 2011 beschlossen hatte, den Flächennutzungsplan für die Ausweisung von Standortflächen zur Nutzung von Windkraftanlagen zu ändern, hat er in seiner jüngsten Sitzung ein Standortkonzept mit Kriterienkatalog für mögliche Windkraft-Gebiete festgelegt. Demnach sollen Windräder nur auf solchen Flächen installiert werden, die unter anderem außerhalb von Vorranggebieten für Naturschutz, Siedlungsflächen und Kernzonen der Biosphäre liegen und einen Mindestabstand von 800 Metern zu Siedlungen, 425 Meter zur Bebauung im Außenbereich wie Aussiedlerhöfe, 800 Meter um bedeutende Freizeit- und Erholungseinrichtungen und 200 Meter zu ausgewiesenen Vogelschutzgebieten aufweisen.

Drei Standorte bedenklich

Wie der Gersheimer Bürgermeister Alexander Rubeck (CDU) weiter erläuterte, sollen die Gebiete für die Nutzung der Windenergie eine Flächengröße von mindestens 25 Hektar besitzen. Für die Gemeinde Gersheim käme man somit auf fünf mögliche Standorte, von denen zwei interkommunal genutzt werden könnten. Die drei Standorte südlich von Seyweiler und Medelsheim seien jedoch aus Sicht der Brutvogelvorkommen bedenklich. Auch die Größe der möglichen Fläche sei relativ gering und damit unwirtschaftlich. Bislang kristallisierten sich die oben erwähnten zwei Standorte heraus. Hierzu sollen die Ortsräte gehört werden. Die Verwaltung hatte nach einem entsprechenden Beschluss im Ausschuss zuvor das Büro BGHplan aus Trier mit der Ausarbeitung eines Standortkonzeptes für Windkraftanlagen in der Gemeinde beauftragt. "Im Hinblick auf die interkommunale Zusammenarbeit wurde das gleiche Planungsbüro ausgewählt, welches auch für die Stadt Blieskastel ein Standortkonzept erstellt", teilte Rubeck weiter mit. ert