Zuversicht bei den Sozialdemokraten

Der SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel, der SPD-Landesschefs Heiko Maas und der aktuellen SPD-Bundestagskandidaten David Lindemann trafen sich mit Vertretern der IG Metall in Kirkel.

SPD-Landeschef Heiko Maas, SPD-Wahlkreiskandidat David Lindemann und der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel (von links) zeigten sich am Dienstag nach dem Gespräch mit Vertretern der IG Metall im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel bestens gelaunt. Foto: Thorsten Wolf. Foto: Thorsten Wolf

Bei der Bundestagswahl 2009 war es auch die Entscheidung vieler IG-Metaller für den Kandidaten der Linken gewesen, die der SPD und ihrer damaligen Bundestagsabgeordneten Astrid Klug eine Niederlage im eigentlich traditionell sozialdemokratischen Wahlkreis 299 Homburg eingebracht hatte. In diesen Kontext durfte man dann auch das Treffen des SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel, des SPD-Landesschefs Heiko Maas und des aktuellen SPD-Bundestagskandidaten David Lindemann mit Vertretern der IG Metall in Kirkel einordnen. Weit über eine Stunde lang nahmen sich die drei SPD-Politiker Zeit, um mit rund 30 Vertretern der Gewerkschaft das Gespräch zu suchen, darunter auch Werner Cappel als erster Bevollmächtigter der IG Metall-Verwaltungsstelle Homburg-Saarpfalz und sein Neunkircher Pendant Jörg Casper. Die Themen dabei nicht unerwartet: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder auch die Rente mit 67. Eingeladen zu diesem Treffen hatte David Lindemann. Nach dem Gespräch nannte Lindemann, auch mit Blick auf den Verlust des Wahlkreises vor vier Jahren, "die Ausgangslage bei dieser Bundestagswahl eine anderen als noch 2009. Das ist sicher. Und genau deswegen finden diese Dialoggespräche mit den Gewerkschaften statt, um auch für inhaltliche Gemeinsamkeiten zu werben." Sigmar Gabriel, der sich auf dem Weg von Frankfurt nach Stuttgart Zeit für das Gespräch und für Lindemann genommen hatte, zeigte sich zuversichtlich, dass der das Direktmandat zurückgewinnen werde.

So sei es nicht wie 2009 zu erwarten, dass Teile der IG Metall auch 2013 erneut die Links-Partei bevorzugen würden. "Die SPD wird das Direktmandat hier gewinnen." Lindemann betonte, es gehe für ihn darum, das direkte Gespräch mit dem Bürger zu suchen. "Man kann durch Glaubwürdigkeit und Authentizität überzeugen." Den Schulterschluss mit Gabriel bezeichnete er als echte Motivation für den Wahlkampf. "Und natürlich kann ich von einem solchen alten Hasen noch etwas lernen."