Zahl der Fünftklässler geht zurück

Zahl der Fünftklässler geht zurück

Der Trend des Vorjahres setzt sich auch 2014/2015 fort: Unterm Strich werden am kommenden Montag in den weiterführenden Schulen unserer Region erneut weniger Fünftklässler aufgenommen. Der allgemeine Rückgang der Schülerzahlen trifft alle drei Schulformen, an den einzelnen Standorten wirkt es sich allerdings unterschiedlich aus.

. Wenn am kommenden Montag das neue Schuljahr beginnt, werden 532 bisherige Viertklässler an die weiterführenden Schulen unserer Region wechseln. Verglichen mit dem Schuljahr 2013/2014 sind das diesmal 35 neue Fünftklässler weniger. Sicherlich kein dramatischer Rückgang, aber ein weiteres Fortschreiben der demografischen Entwicklung. Die Gesamtzahl der Mädchen und Jungen ist spürbar rückläufig. Und dieser Trend trifft im Rahmen der statistischen Schwankungen alle drei weiterführenden Schulformen: die Gymnasien, die Gemeinschaftsschulen und die Realschule. Am deutlichsten zu verzeichnen ist der Schülerrückgang unterm Strich an den Gymnasien, wenngleich dieser letztlich nur eine Schule trifft.

Auch hier wurde bei unserer Nachfrage in den inzwischen wieder besetzten Schulsekretariaten die Tendenz positiv gewertet. Weniger Anmeldungen sorgen für kleinere Klassen, ein nicht ungern gesehener Nebeneffekt. Am Von-der-Leyen-Gymnasium in Blieskastel werden am 8. September 68 Mädchen und Jungen in den insgesamt drei fünften Klassen starten. Die Klassenzahl bleibt unverändert gegenüber dem Vorjahr, als 64 Kinder eingeschult wurden. Weniger neue Schüler wird es am Leibniz-Gymnasium in St. Ingbert geben: 71 Kinder verteilen sich auf drei 22, 23 und 26 zählende Klassen. Im Vorjahr waren es noch 89 Mädchen und Jungen in vier Parallelklassen. Am Albertus-Magnus-Gymnasium beginnen 85 Fünftklässler - wie im Vorjahr (82) werden drei Klassen gebildet.

Meist recht stabil zeigen sich die Anmeldezahlen an den fünf Gemeinschaftsschule in St. Ingbert und dem Bliestal. An der Geschwister-Scholl-Schule in Blieskastel werden sogar zwei Fünftklässler mehr begrüßt als im Vorjahr - 48 Mädchen und Jungen werden wieder zwei Klassen bilden. Völlig unverändert bleibt die Schülerzahl an der Johannesschule in Rohrbach. Hier wird es mit erneut 50 Schülern zwei fünfte Klassen geben. Wenig statistische Bewegung verzeichnet auch die Gemeinschaftsschule in Gersheim. Von 90 Mädchen und Jungen (Vorjahr: 92) werden 51 zwei Klassen besuchen, in denen Englisch erste Fremdsprache ist, 39 Schüler starten zudem in zwei Klassen, die zunächst Französisch lernen. Auf dem Vorjahresniveau stabilisiert hat sich auch die Mandelbachtalschule in Ommersheim. Dort bilden 28 (Vorjahr: 29) Kinder eine neue fünfte Klasse. Sorgenkind unter den Gemeinschaftsschulen ist die Schmelzerwaldschule in St. Ingbert, wo ebenfalls wieder nur eine Eingangsklasse gebildet werden kann. Statt wie im vergangenen Schuljahr 30 werden diese diesmal 20 Kinder besuchen.

Mit fürs Schuljahr 2014/2015 79 Fünftklässlern - verteilt auf drei Klassen mit 27, 24 sowie 28 Schülern - spielt die Albertus-Magnus-Realschule weiterhin nicht nur von der Schulform her eine Sonderrolle. In der einzigen Realschule der Region wird das neue Schuljahr für die Fünftklässler und ihre Eltern bereits am morgigen Samstag beginnen. Die Aufnahmefeier auf diesen Tag vorzuziehen, hat aus Sicht der stellvertretenden Schulleiterin Renate Ulmcke Vorteile: "Die Schule steht an diesem Tag leer und kein Elternteil muss sich samstags frei nehmen, um sein Kind zu begleiten." Die Aufnahme an der Albertus-Magnus-Realschule startet um 9 Uhr in einem Gottesdienst in der Alten Kirche, in dessen Anschluss auch die neuen Klassen eingeteilt werden.

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