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WST-Stein GmbH weiht neues Bürogebäude ein

WST-Stein GmbH weiht neues Bürogebäude ein

Rohrbach. Trotz aller Widrigkeiten hat es am Ende doch nur acht Monate gedauert, bis Manfred Stein, Geschäftsführer der Firma WST-Stein GmbH, am Freitag das neue Bürogebäude in Rohrbach feierlich einweihen durfte

Rohrbach. Trotz aller Widrigkeiten hat es am Ende doch nur acht Monate gedauert, bis Manfred Stein, Geschäftsführer der Firma WST-Stein GmbH, am Freitag das neue Bürogebäude in Rohrbach feierlich einweihen durfte. Dabei hatten der strenge Winter und ein "sehr schlechter Baugrund", wie der Dresdner Architekt Carlheiner Michalik erklärt, die Arbeiten an dem dreieinhalbgeschossigen Gebäudekomplexes um einen Monat verzögert. Es mussten ein Bodenaustausch sowie eine Betonverfestigung erfolgen, um dem Bau Standfestigkeit zu geben. Doch nach allen Mühen konnten die 1500 Quadratmeter Nutzfläche rechtzeitig ihrer Bestimmung übergeben werden. 1,5 Millionen Euro investierte Stein in das Projekt, das ursprünglich gar nicht in der Größenordnung geplant war. Erst, so verrät Manfred Stein, habe man nur Duschen und Sozialräume für die Firmen an der Hans-Wilhelmi-Straße auf 300 Quadratmetern geplant. Doch dann entwickelte sich der Bau quasi zum Selbstläufer: "Es haben sich Firmen angeschlossen und gesagt: Wenn Du baust, bau doch für uns gleich mit", resümiert Stein. Und so kam es, dass bereits 80 Prozent der Fläche vermietet waren, bevor überhaupt mit dem Bau begonnen wurde. Schon jetzt hat das Baustoffwerk Sehn einen Teil bezogen und auch die Firma Babcock-Borsig-Service hat bereits die Schlüssel bekommen. Manfred Stein nennt den Bau "einen Meilenschritt auf dem Weg, aus dem abgewirtschafteten Heckel-Industriegelände etwas zu machen." Er hob die Unterstützung durch die Stadt St. Ingbert und die Wirtschaftsförderung, das Land aber vor allem durch die Kreissparkasse (KSK) Saarpfalz hervor. Die so genannte "Kreditklemme" sei dank des Vertrauens, dass die Hausbank in Stein und dessen unternehmerische Weitsicht gesetzt habe, kein Thema gewesen. Und dieses Vertrauen, so KSK-Vorstandsmitglied Gunar Feth, sei in den acht Jahren, die man mit Stein unterwegs sei, nie erschüttert worden: "Verlässlichkeit zählt im Kreditgeschäft oftmals mehr als die schönsten Zahlen", so Feth. Auch Wirtschaftsminister Joachim Rippel würdigte das Engagement Steins und die Unterstützung durch die Sparkasse: "Eine Investition von 1,5 Millionen ist eine Investition gegen den Trend. Denn der Trend gibt Krise vor." Doch Stein habe mit der Planung eines "schönen Gebäudes, das neue Räume freisetzt für wirtschaftliches Wachstum", offenbar den rechten Zeitpunkt getroffen. "Das ist ein Kredit, der hilft, die Krise zu überwinden." mal