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Wochenendhaus in Schüren stand in Flammen

Feuerwehr St. Ingbert rückte aus : Wochenendhäuschen in Schüren in Flammen

Die Feuerwehr in St. Ingbert musste von Samstagmittag bis Montagmorgen mehrfach ausrücken. Besonders arbeitsintensiv war ein Brand in einem Wochenendhaus. Zwei weitere Einsätze stellten sich als Fehlalarme heraus.

Am Montag gegen 4 Uhr rückte die Feuerwehr St. Ingbert zu einem Wochenendhaus in einer Schrebergartensiedlung in St. Ingbert-Schüren aus. Der Brand hatte sich aus dem Innenraum des fünf mal sieben Meter großen Hauses bereits bis zum Dach ausgebreitet. Der Fahrer eines Streufahrzeugs hatte den Flammenschein entdeckt und die Rettungskräfte verständigt.

Drei Feuerwehrtrupps rückten unter schwerem Atemschutz zum Brandherd vor und brachten das Feuer von innen und außen schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich nach Angaben von Feuerwehrsprecher Florian Jung jedoch als schwierig; sie dauerten bis gegen 6 Uhr. Vier Stunden später warfen die Experten einen Kontrollblick per Wärmebildkamera auf das Gebäude. Alle Bereiche waren erkaltet. Durch die Minustemperaturen gefror das Löschwasser auf dem Boden. Bei der Brandbekämpfung wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

Auf Nachfrage unserer Zeitung teilte eine Sprecherin der Polizei St. Ingbert mit, dass ein Fremdverschulden im Sinne einer Brandstiftung ausgeschlossen werden könne. Offenbar war der Schwelbrand von einem durch die Wand geführten Ofenrohr ausgelöst worden. „Entweder hat jemand den Ofen nicht sachgemäß bedient, oder es gab einen technischen Defekt“, sagte die Polizeisprecherin. Über die Höhe des Sachschadens lasse sich derzeit noch keine klare Aussage treffen.

Insgesamt gab es am Wochenende Einiges zu tun für die Feuerwehr. Zwei der Einsätze stellten sich jedoch als Fehlalarme heraus. Am Samstagnachmittag erreichte eine Brandmeldung auf dem Hobels die Feuerwehrleute, weil Essen auf einem Herd angebrannt war.

Am Abend wiederum löste die Brandmeldeanlage einer Firma in der Ensheimer Straße aus. Wie sich herausstellte, hatte der Melder eine Fehlfunktion, weil er nass geworden war. Beide Male musste die Feuerwehr nicht eingreifen. Samstagnacht wurde es aber nochmal ernst: Die Einsatzkräfte rückten gegen 2.30 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Elversberger Straße aus.