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"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat verloren"

"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat verloren"

Oberwürzbach. Der SV Oberwürzbach feiert morgen 100-jähriges Bestehen. Am Dienstag, 2. Oktober, findet ab 18 Uhr in der Oberwürzbachhalle ein Kommers statt. Staatssekretär Axel Spies wird dem Verein die Sportplakette des Bundespräsidenten übergeben

Oberwürzbach. Der SV Oberwürzbach feiert morgen 100-jähriges Bestehen. Am Dienstag, 2. Oktober, findet ab 18 Uhr in der Oberwürzbachhalle ein Kommers statt. Staatssekretär Axel Spies wird dem Verein die Sportplakette des Bundespräsidenten übergeben. Im Anschluss an weitere Ansprachen, unter anderem durch den Oberbürgermeister und die Ortsvorsteherin, startet das eigentliche Fest, die "Rot-Schwarze Nacht".

Der SV freut sich nicht über die Auszeichnung, sondern blickt im 100. Vereinsjahr auch mit Zuversicht in die Zukunft, wie Peter Weidmann betont. Der Vorsitzende unterstreicht, dass der SVO über engagierte Mitglieder verfüge, eine kleine, funktionierende Jugendabteilung habe, eine erste und zweite Herrenmannschaft, bei der die Freundschaft genau so viel bedeute wie Erfolg, eine gut besetzte AH-Abteilung und nicht zuletzt auch im Frauenfußball seit 30 Jahre erfolgreich ist.

"Meine Zuversicht war nicht immer so ungetrübt, finanzielle Schwierigkeiten, bedingt durch notwendige Investitionen in Sportheim und Umkleidekabinen, der Kampf um einen neuen Platz, der scheinbar verloren erschien, eine fast nicht mehr existente Jugendabteilung haben doch große Zweifel aufkommen lassen", räumt Weidmann ein. Der Vorstand habe aber in dieser Zeit nicht resigniert, sondern sich im Team auf die Fahnen geschrieben: "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat verloren." So sei die erste Mannschaft in die Bezirksliga aufgestiegen, das Frauenteam habe einen guten vierten Platz erzielt. "Unsere E-Jugend spielt einen begeisternden Fußball, unsere F-Jugend hat sichtlich Spaß, unsere Alten Herren sind immer noch ein gefürchteter Gegner weit über den Kreis hinaus."

Außerdem habe sich das Klubheim nach der Renovierung als Treffpunkt im Dorf etabliert, und nicht zuletzt besteht berechtigte Hoffnung auf einen grünen Platz. Weidmann: "Der grüne Platz ist auch die Hauptaufgabe, die der Verein in der Zukunft zu stemmen hat, denn ohne einen zeitgemäßen Untergrund zur Ausübung unseres Sports wird auch der härteste Kampf auf absehbare Zeit verloren sein."

Der SV Oberwürzbach lädt zum Festakt in die Oberwürzbachhalle ein mit abwechslungsreichem Programm. red