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Weihnachtsmarkt sorgt für Adventsstimmung

Weihnachtsmarkt sorgt für Adventsstimmung

Rohrbach. Auf den Samstag hatten viele Rohrbacher und ihre Gäste gewartet, denn im St. Ingberter Stadtteil öffnete der mittlerweile 32. Weihnachtsmarkt. Musikalisch stimmten der Rohrbacher Männerchor und die Blasmusiker auf die zwei "Markttage" ein

Rohrbach. Auf den Samstag hatten viele Rohrbacher und ihre Gäste gewartet, denn im St. Ingberter Stadtteil öffnete der mittlerweile 32. Weihnachtsmarkt. Musikalisch stimmten der Rohrbacher Männerchor und die Blasmusiker auf die zwei "Markttage" ein. Aber auch einige Schüler der Pestalozzischule trugen mit Liedern und Gedichten dazu bei, dass neben Essen, Trinken, Gucken und Kaufen auch Kultur ins winterliche Rohrbach Einzug hielt. Die Kleinen freuten sich mit ihrer Schulleiterin Susanne Rehse-Paulssen ganz besonders, denn sie sind es, die vom Erlös der diesjährigen Tombola profitieren.

"Wir sagen euch an den ersten Advent, sehet das erste Lichtlein brennt", lautete denn auch passend zu diesem Wochenende die Zeile eines einstudierten Gedichtes. Aber was heißt da "ein Lichtlein"? Es waren derer unzählige. An Verkaufsständen, Bäumen, auf Kerzenständern und Adventskränzen. Sogar ein beleuchtetes Rentier gab es - inklusive Schlitten. Martin Wirtz eröffnete erstmals als neuer Ortsvorsteher den Markt und man hörte ihn sogar weihnachtliche Lieder singen. An das Orga-Team, Spezialhelfer und "spezielle Spezialhelfer" ging ein ganz besonderer Dank des Rohrbacher Chefs, der nun froh war, dass alles seinen Platz hatte: "Seit Wochen wurde hart gearbeitet. Heute passt das Wetter und das ist die beste Voraussetzung fürs Gelingen."

Wirtz begrüßte viele Gäste aus Verwaltung, Politik, auch die Sponsoren und Vereine, doch einem galt ein ganz besonderes Willkommen - Kurt Wachall, dem "Erfinder des Rohrbacher Weihnachtsmarktes".

Türkränze und Gestecke

Noch bevor die Bühne geräumt war, scharten sich die Gäste vor der noch geschlossenen Rohrbachhalle. Viele warteten bis zu diesem Tag, um sich mit Türkränzen und Gestecken rechtzeitig vor dem ersten Adventssonntag einzudecken. Getreu dem etwas abgewandelten Spruch: Wer zuerst kauft, schmückt zuerst. Manch einer holte sich aber auch Ideen für einen eigenen Bastelnachmittag daheim. Stricksocken gab es in den unterschiedlichsten Dessins, auch Häkelmützen mit Bommeln, Laubsägearbeiten, Schmuck, Bilder, Holz- und Stoffarbeiten, chinesische Handarbeiten, Vogelhäuschen und noch vieles andere mehr. Immer umlagert war die Tombola.

Die Kita St. Johannes bot an ihrem Stand hübsche Faltsterne für einen guten Zweck an. Denn die nach St. Ingbert "ausgelagerten" Kinder und ihre Erzieherinnen fiebern schon dem neuen Haus am alten Standort, der Jugendheimstraße, entgegen. Und "damit wir einen neuen Kindergarten kriegen", wie ein kleines Mädchen einer Käuferin erklärte, und damit die Warterei auf den Einzug nicht so lang wird, haben alle miteinander gebastelt, um sich von dem Gewinn den ein oder anderen Wunsch zu erfüllen. Wunschzettel und Briefe an den Nikolaus konnten im Briefkasten bei Schokolade "Stuiber" eingeworfen werden.

Und der "echte Nikolaus" kam am Sonntag, der wie der Samstag vor allem gegen Abend sehr gut besucht war, nicht nur zum Beschenken. Der heilige Mann kam gestern auch, um seine Post in Empfang zu nehmen, die er nun bis Weihnachten beantworten kann.