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Wegen des Adventskalenders schneller aus dem Bett

Wegen des Adventskalenders schneller aus dem Bett

Der Vorweihnachtsstress war zu groß, deswegen hat Andrea Meyer den Adventskranz ausnahmsweise gekauft. Ansonsten ist der Familie die Dekoration sehr wichtig. Außerdem werden die Kinder wegen des Adventskalenders morgens schnell putzmunter.

Der Adventskalender ist für Andrea Meyer aus Rentrisch nicht nur ein kleiner Gabenbringer. In den frühen Morgenstunden ist er für sie vor allem eine große Hilfe. Mit der süßen Anspielung auf das Verlockende hinter dem Kalendertürchen macht er aus ihren beiden noch verschlafenen Kindern ganz schnell putzmuntere Frühaufsteher. Nicht umsonst sagt der sechsjährige Valentin: "Für mich ist das Wichtigste an Weihnachten der Adventskalender". "Dann ist das Aufstehen viel einfacher als im restlichen Jahr", sagt Andrea Meyer.

Schwester Annika, neun Jahre alt, mag an Weihnachten besonders die Lieder. Ihre Lieblingsweihnachtslieder, die sie auf dem Cello spielen kann, sind "Alle Jahre wieder" und "Lasst uns froh und munter sein". Auch an Heiligabend musiziert die Familie gern. Valentin übt fleißig mit dem Schlagzeug, Mutter Andrea spielt Querflöte und Klavier. "Eigentlich habe ich Orgel gelernt", sagt die musikalische Mutter, die im Verein eine Gruppe in frühkindlicher Musikerziehung leitet.

Den Adventskranz hat Andrea Meyer unüblicherweise gekauft - der Vorweihnachts-Stress war einfach zu groß. Geschenke kaufen, Weihnachtsfeiern und ein Konzert, da blieb ihr keine Zeit zum Basteln. Dabei ist ihr die Dekoration in der Regel sehr wichtig. Normalerweise schmückt sie ein langes Tannen-Gesteck, vorzugsweise in beige. "Weihnachten ist die stressigste Zeit im Jahr, obwohl es eigentlich die besinnlichste sein sollte. Die Termine türmen sich", erklärt sie. Die Weihnachtsstimmung wird im Hause Meyer nicht am Kranz festgemacht, der aus dem Geschäft, "der tut's auch".