Warum nicht an der Einfahrt zur Stadt?

Warum nicht an der Einfahrt zur Stadt?

Ingobertus-StatueWarum nicht an der Einfahrt zur Stadt?Bezugnehmend auf Artikel und Leserbriefe zur Ingobertus-Statue im Kreisel.Herzlichen Dank für die fast tägliche Veröffentlichung von Leserbriefen zum Thema Ingobertus-Statue im Kreisel! Ich hoffe, dass viele Alt-St. Ingberter und Neu-St

Ingobertus-Statue

Warum nicht an der Einfahrt zur Stadt?

Bezugnehmend auf Artikel und Leserbriefe zur Ingobertus-Statue im Kreisel.

Herzlichen Dank für die fast tägliche Veröffentlichung von Leserbriefen zum Thema Ingobertus-Statue im Kreisel! Ich hoffe, dass viele Alt-St. Ingberter und Neu-St. Ingberter (Rohrbach-Hassel-Oberwürzbach) dem Aufruf des neuen Oberbürgermeisters folgen werden. Das ist eine gute Idee von Herrn Wagner!

Leider ist der Ingobertus im Kreisel jetzt in die negativen Schlagzeilen geraten durch parteipolitische Reibereien und Rivalitäten unter Personen und Stadtteilen. Ich bedauere das und bitte meine Tageszeitung Saarbrücker Zeitung, weiterhin dazu beizutragen, dass die Diskussion versachlicht wird. Ich bin 91 Jahre alt. Es geht für mich nur um den Volksheiligen Ingobertus, nicht um die nicht hilfreichen Umstände, die dazu geführt haben, dass er jetzt im Kreisel Ensheimer Straße steht. In alten Urkunden hat Wolfgang Krämer (Buch über die Geschichte der Stadt St. Ingbert) den Ort Landolfingen gefunden. Seine Einwohner (fränkische Siedler) haben Ingobertus, ein Einsiedler und Mönch, zum Volksheiligen gemacht, weil er ihnen die Botschaft der Nächstenliebe gebracht hat, sie von ihren körperlichen und seelischen Leiden versucht hat zu heilen. Warum soll er nicht an der Einfahrt zur Stadt stehen, zu der Stadt, die seinen Namen trägt? Als Namensgeber und Identifikationsfigur ist er an der jetzigen Stelle bestens geeignet. Er soll da stehen bleiben. Mit Spendenbeiträgen könnte man ihn um 45 Grad drehen in Richtung Ensheim. Er begrüßt die Autofahrer, die in die Stadt wollen. Dass aus Ingobertus Ingoberta gemacht wurde oder eine Dicke Berta stört mich nicht, wenn damit ein "Leuchtturm" gemeint ist. Mit Spenden könnte er auch noch vom Künstler einen Bart bekommen. Die nicht bearbeiteten Steinblöcke stehen symbolisch für die noch nicht getauften Lendelfinger.

R.P. Berwanger, St. Ingbert

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