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Warenkorb qualifiziert für Arbeitsmarkt

Warenkorb qualifiziert für Arbeitsmarkt

St. Ingbert. Der Bürger sieht Berge von Kleidung, Möbel, Hausrat. Die Arbeit des Sozialkaufhauses Warenkorb in St. Ingbert ist damit aber nur oberflächlich beschrieben. So erläuterte es Carsten Schuler am Donnerstagabend dem Sozialausschuss des St. Ingberter Stadtrates

St. Ingbert. Der Bürger sieht Berge von Kleidung, Möbel, Hausrat. Die Arbeit des Sozialkaufhauses Warenkorb in St. Ingbert ist damit aber nur oberflächlich beschrieben. So erläuterte es Carsten Schuler am Donnerstagabend dem Sozialausschuss des St. Ingberter Stadtrates. Dabei sind schon die Mengen an Material, die im Warenkorb umgesetzt werden, durchaus beachtlich: Im vergangenen Jahr, berichtete der Marktleiter der Caritas-Einrichtung, haben die Mitarbeiter 2800 Möbel, 21 Tonnen Hausrat und rund 33 Tonnen an Bekleidung gezählt. Schuler: "Das Spendenaufkommen in St. Ingbert ist riesengroß." Für kleines Geld geht die Ware dann an Menschen mit kleinem Geldbeutel weiter. Vier Hauptamtliche und 16 Ehrenamtliche sind im St. Ingberter Warenkorb engagiert.Die Hauptaufgabe der Einrichtung, machte Schuler dem Ausschuss deutlich, liegt jenseits von Mänteln, Hosen, Kleiderschränken: "Im Moment betreuen wir 20 Jobsuchende." Die sind in verschiedenen Tätigkeiten in der Arbeit des Warenkorbs integriert. Dabei gelte es zunächst, die vom Jobcenter Vermittelten zu stabilisieren und dann mit Fachkräften zu qualifizieren. Schuler: "Wir erstellen für jeden einzelnen einen Qualifizierungsplan."

Insgesamt hat die Einrichtung vergangenes Jahr 36 Teilnehmer betreut. 13 davon seien aufgrund ganz unterschiedlicher Probleme nicht weiter vermittelbar gewesen. Die Mehrzahl aber habe eine Anschlusstätigkeit gefunden, elf davon auf dem ersten Arbeitsmarkt. Zu den Trainingsmodulen zählen auch etwa Fahrsicherheitstraining oder Kurse in Kochen, Finanzmanagement oder Energiesparen. mbe