Wandern als beste Therapie

Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt heute einen Film, der viele ins Schwärmen bringt: „Der Große Trip – Wild“ führt in die wilde Natur im Westen der USA. Doch das Abenteuer, das Reese Witherspoon als Cheryl Strayed erlebt, ist alles andere als romantisch-verklärt. Es ist der Weg zu sich selbst.

. Ein Road-Movie der ungewöhnlichen Art ist "Der große Trip - Wild" mit Oscar Preisträgerin Reese Witherspoon , der am heutigen Freitag um 19 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert läuft. Zu diesem Kinoabend laden die Kinowerkstatt und der ökumenische ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz ein. "Der große Trip - Wild" ist die wahre Geschichte eines außergewöhnlichen Abenteuers. Basierend auf den Memoiren von Cheryl Strayed, die darin ihren Gewaltmarsch auf dem Pacific Crest Trail schildert, um ihrer Vergangenheit zu entfliehen: Ein unbarmherziger 2000 Kilometer langer Weg quer durch die USA.

Schon der Titel erinnert stark an den Film "Into the Wild" von Sean Penn , der wahren Geschichte des Christopher McCandless . Dieser begibt sich in die Wildnis, um den Sinn des Lebens zu finden und seine Vergangenheit zu bewältigen. Wie in "Into the Wild" wird auch hier die Natur sehr realistisch dargestellt und keinesfalls verklärt, auch Cheryls Weg verläuft von Süden nach Norden und zeigt wunderbare und vielfältige Landschaften.

Letzte Woche in Neunkirchen mit dem "Günter Rohrbach-Filmpreis" ausgezeichnet - jetzt weiter in der Kinowerkstatt: "Der Staat gegen Fritz Bauer" (Deutschland 2015) von Lars Kraume ist am Samstag, 14. November, um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 15. November, um 18 und 20 Uhr zu sehen. Im Film kämpft der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer 1958 unermüdlich dafür, die Täter der NS-Zeit vor Gericht zu bringen. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise.

Das Filmkolleg ist zurück! Besprochen wurde am vergangenen Mittwoch "Nightmare - Mörderische Träume" (USA 1984) von Wes Craven - jetzt am Wochenende läuft er in voller Länge in der Kionwerkstatt, und zwar am Samstag, 14. November, um 22 Uhr und am Montag, 16. November, um 18 Uhr. "Nightmare on Elm Street" wie er im Original hiess, unter anderen mit dem noch ganz jungen Johnny Depp , machte den ehemaligen Universitätsprofessor Wes Craven weltberühmt.

Der zweite Film des Filmkollegs läuft am Montag, 16. November, um 20 Uhr: "Matrix" von Andy Wachowski und Lana Wachowski, mit Keanu Reeves und Laurence Fishburne . Besprochen wird er am Mittwoch, 18. November, um 19.30 Uhr. Mit dem dem bahnbrechenden Instant-Klassiker "Matrix" um den Weltenretter Neo läuteten die Wachowski-Geschwister 1999 bereits das neue Jahrtausend ein und brachten Cineasten unter anderem den Bullet-Time-Effekt.

Es gibt zwei Realitäten: eine, die wir jeden Tag sehen und eine andere, die dahinter liegt. In "Matrix" muss sich Keanu Reeves entscheiden, welche die richtige ist: Thomas A. Anderson (Reeves) arbeitet als Programmierer und führt nebenbei unter dem Pseudonym Neo Jobs als professioneller Hacker aus. Immer wieder beschleicht ihn das Gefühl, dass etwas Unvorstellbares und Geheimnisvolles sein Leben lenkt. Das Gefühl wird zur Gewissheit als die Hackerin Trinity ihm den mächtigen Anführer einer Untergrundorganisation Morpheus (Laurence Fishburne ) vorstellt.

Im Familienkino läuft am Sonntag, 15. November, um 16 Uhr der Film "Krabat".

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