Wahrzeichen des Saarlandes

St. Ingbert. Unter dem Thema "Saarland gestern bis heute" sind ab dem Wochenende Bilder in Aquarell und Acryl von Elisabeth Bosslet in der Rathausgalerie St. Ingbert zu sehen. Die Ausstellung wird am Sonntag, 14. April, um 11 Uhr eröffnet. Die Laudatio hält die Neunkircher Kunsthistorikerin Margit Zimmermann

St. Ingbert. Unter dem Thema "Saarland gestern bis heute" sind ab dem Wochenende Bilder in Aquarell und Acryl von Elisabeth Bosslet in der Rathausgalerie St. Ingbert zu sehen. Die Ausstellung wird am Sonntag, 14. April, um 11 Uhr eröffnet. Die Laudatio hält die Neunkircher Kunsthistorikerin Margit Zimmermann.

Elisabeth Bosslet bezieht die Anregungen für ihre Bilder aus ihrem Umfeld. Aus einem geschwungenen Liniennetz schafft sie eine Vielfalt von Linien und Flächen. Die Ausstellung in der Rathausgalerie St. Ingbert zeigt Arbeiten in Aquarell und Acryl mit dem Schwerpunkt "Saarländische Eisenindustrie". Sie erlebte und malt die Stadt Neunkirchen in der Zeit "als das Feuer noch brannte" bis zur Stilllegung des Neunkircher Eisenwerks im Juli 1982. Dem Ende der Eisenzeit folgte der Beginn des Abbaus, was sie ebenso in authentischen Bildern zum Ausdruck brachte. Bis heute beschäftigt sie das Thema; so entstanden Hüttenimpressionen aus Neunkirchen und Völklingen.

Auch saarländische Gebäudeansichten gehören zur Ausstellung, wie zum Beispiel das Saarländische Staatstheater oder die drei Türme St. Ingberts, die ebenfalls im unverwechselbaren, linear konstruktiven Stil von Elisabeth Bosslet gestaltet wurden. Die freischaffende Malerin ist 1931 in Roßlau an der Elbe geboren und studierte unter anderem bei PEM Albrecht im Bauhaus in Dessau. Sie blickt auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Europa und USA zurück und wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. red

Die Ausstellung kann bis 31. Mai besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.