Vorsorge für den Fall der Fälle: Meyer wirbt für „Notfall-Mappe“

Vorsorge für den Fall der Fälle: Meyer wirbt für „Notfall-Mappe“

St. Ingberts Ortsvorsteher Ulli Meyer hat auf die vom Sozialministerium herausgebrachte „Notfall-Mappe“ hingewiesen.

Die "Notfall-Mappe" enthält Formulare, die im Krankheitsfall oder bei einem Unfall für die Betroffenen und deren Angehörige wichtig sind, wie etwa Vorsorge-Dokumente, Vollmachten und Medikamentenlisten, und die den Umgang mit einem solchen Ereignis organisatorisch erleichtern sollen. "Jeder und jede kann ganz plötzlich einen Unfall erleiden oder von schwerer Krankheit betroffen sein. Daher richtet sich die Notfall-Mappe nicht ausschließlich an ältere Personen, sondern an alle, die ihre persönlichen Angelegenheiten für den Ernstfall bereits im Vorfeld sicher geregelt wissen wollen", so Sozialminister Andreas Storm. Die "Notfall-Mappe" ist inhaltlich in zehn Kapitel sowie einem Vordruck "Notfallausweis" aufgeteilt. Neben Informationen zu rechtlichen Grundlagen, Handlungsanweisungen und allgemeinen Verfahrensweisen enthält sie bereits vorgedruckte Formulare einschließlich Muster etwa für Vollmachten, die vom Nutzer oder der Nutzerin nur noch ausgefüllt werden müssen. Die Notfall-Mappe ist als Loseblattsammlung konzipiert und kann durch persönliche Unterlagen erweitert werden. Darüber hinaus steht eine Version im Internet zur Verfügung. Da dies für viele St. Ingberter eine wichtige Hilfestellung darstellt, plant der Ortsvorsteher eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema, bei der diese Broschüre kostenfrei erhältlich ist.

Die Notfall-Mappe kann beim Sozialministerium unter www.inklusion.saarland.de bestellt oder heruntergeladen werden.

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