Vorfreude auf die Premiere

Herbitzheim. Am Freitag, 23. November, hebt sich um 20 Uhr in der Bürgerhaushalle von Herbitzheim der erste Vorhang zum neuen Stück der Theatergruppe "Sodom und Gomorrha" des Fördervereins der SG Herbitzheim-Bliesdalheim. Seit Wochen bereiten sich die zehn Amateurschauspieler auf diesen Auftritt vor

Herbitzheim. Am Freitag, 23. November, hebt sich um 20 Uhr in der Bürgerhaushalle von Herbitzheim der erste Vorhang zum neuen Stück der Theatergruppe "Sodom und Gomorrha" des Fördervereins der SG Herbitzheim-Bliesdalheim. Seit Wochen bereiten sich die zehn Amateurschauspieler auf diesen Auftritt vor. "0900 sechs mal die Sechs" heißt das Stück, das Reiner Bößler geschrieben hat. Mit dabei ist auch der 18-jährige Tim Schumacher, der nach seinem Kurzauftritt vor vier Jahren die erste "abendfüllende Rolle" erhalten hat.Ansonsten werden die Zuschauer altbekannte Gesichter sehen, die schon seit Jahren Garant für gute Theaterkunst sind. "Wir haben uns viel Mühe bei der Auswahl des Stückes gegeben", teilt Regisseur Thomas Klein mit, "haben nach den Sommerferien mit den ersten Leseproben begonnen und sind seit letzter Woche auf der Bühne im Saal". Auch bemerkte er, dass es immer schwieriger werde, geeignete Manuskripte zu finden. Nach der Premiere findet eine weitere Aufführung tags darauf, am Samstag, 24. November, 20 Uhr, an gleicher Stelle statt. Zum dritten und letzten Mal wird das Ensemble während der 27. Gersheimer Theaterwoche am Freitag, 18. Januar, 20 Uhr, im Gersheimer Kulturhaus zu sehen sein.

In dem Dreiakter geht es um eine "erotische Telefondienstleistung". Nach einer Kirchenvorstandssitzung waren Gustav Groß und sein Kumpel Karl Kapper noch in der Bar "Toujours L' Amour". Gustav hat dort im Hinterzimmer beim Pokern 5000 Euro verloren und dafür Schuldscheine unterschrieben. Karl hat sich in der Zwischenzeit mit den Bardamen vergnügt. Gustav hat zwar 5000 Euro auf dem Konto, seine Frau Frieda hat das Geld jedoch längst für eine neue Wohnzimmereinrichtung vorgesehen. Gustav und Friedas Tochter Alexandra hat Beziehungsprobleme.

Als Mischa Klapper mit seiner Mutter Klothilde, der Ehefrau von Karl, zum Kaffeeklatsch kommt, erhält Alexandra sogar von dem weltfremden Muttersöhnchen einen Korb. Opa Groß rät ihr, eine Kontaktanzeige aufzugeben. Hierauf meldet sich Ingo Bond. Gustav hält den jungen Mann jedoch für den Kassierer der Bar, drückt ihm rasch seine 5000 Euro in die Hand und verabschiedet ihn schnell. Später wird klar, was er angerichtet hat. Jetzt ist guter Rat teuer, doch Opa hat eine Idee. Vielleicht kann man ja mit Telefonsex schnell zu Geld kommen. Karten für sieben Euro im Vorverkauf im Sportheim Herbitzheim, im Bürgerhaus Herbitzheim und bei der Bliesdalheimer Bäckerei Brill. An der Abendkasse kostet der Eintritt für die Komödie 7,50 Euro.