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Wareswald: Viel Geschichte im Wareswäldgen

Wareswald : Viel Geschichte im Wareswäldgen

Wareswald oder Varuswald? Diese Frage ist schon des öfteren in der St. Wendeler Redaktion, aber auch bei Führungen auf dem Grabungsgelände aufgekommen. „Die Flur heißt bis heute Varuswald“, sagt Terrex-Projektleiter Klaus-Peter Henz.

Im 19. Jahrhundert taucht auf Karten der Name Varuswald auf. Vermutlich zu der Zeit, als die Franzosen neue Kataster anlegten. Sie machten wohl aus dem Wareswald den Varuswald, weil sie einen Fehler vermuteten. Die Archäologen benutzen den Namen Wareswald, da dieser auf eine frühere Erwähnung zurückgeht. 1755 wurde ein Bronzekästchen mit heidnischer Figur gefunden und an den Tholeyer Abt übergeben. Dieser vermerkte das Kästchen in Büchern, gefunden im „Wareswäldgen.“ Für Henz ist der Name schlüssig wegen des Bezugs auf den Fürstennamen Warin. Dieses Geschlecht hatte unter anderem Besitz in Oberthal.