Verzweifelter Profilierungsversuch

Ganztagsschule VerzweifelterProfilierungsversuch Zu: „Liberale machen sich für Ganztagsschule stark“ vom 3. Januar: Als früher selbst in der Familienpolitik Engagierter und heutiger Mitarbeiter der FGTS betrachte ich die Auslassungen von Herrn Hartmann als verzweifelten Profilierungsversuch einer Partei, die bundesweit an Vertrauen verloren hat und politisch keine große Rolle mehr spielt.

Selbstverständlich kann über das Für und Wider der Gebundenen Ganztagsschule fachlich kompetent diskutiert werden, aber die Unsachlichkeit und faktische Unkorrektheit der pauschalen Beurteilung von Mitarbeitern der FGTS, die täglich mit "Herzblut" ihre Arbeit verrichten und der Vergleich mit 1996!!, machen eine weitere Kommentierung jedoch überflüssig.

Peter J. Selzer, St. Ingbert

Strassenreinigung

Unfaire Wahlkampfkultur

Zum Artikel: "OB nimmt selbst Müllbeutel in die Hand" vom 9. Januar:

Jedem Rohrbacher Bürger dürfte die Verkehrs- und Parksituation in der Oberen Kaiserstraße bekannt sein. Auch dem Alt-Ortsvorsteher Bodo Schiehl. In diesem Straßenabschnitt, und nicht nur dort, ist eine angemessene Straßenreinigung, bedingt durch stärkstes Verkehrsaufkommen und parkende Autos, so gut wie nicht möglich. Dass es gelegentlich aussieht wie in einem Schweinestall, kann mit Sicherheit nicht den Verantwortlichen der Stadt in die Schuhe geschoben werden. Schuld daran tragen diejenigen Mitbürger, ohne jegliches Gespür für Sauberkeit und Ordnung, die durch ihre tagtäglichen Hinterlassenschaften dafür sorgen, dass es zu einem solchen Schweinestall überhaupt kommen kann. Auch durch eine tägliche Straßenreinigung wäre das Problem nicht zu lösen. Ich stimme unserem OB Wagner in seiner Meinung zu, es handele sich hier um eine unfaire Wahlkampfkultur.

Michael Allmannsberger,

Rohrbach

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