Neue Blumenkübel in der Innenstadt Vor St. Ingberter Geschäften wird es grüner

St Ingbert · Verein für Handel und Gewerbe hat 30 Blumenkübel angeschafft. Händler kümmern sich um Pflanzen.

 Der Verein für Handel und Gewerbe (in der Mitte von links Nico Ganster und Wolfgang Blatt) hat mit Unterstützung der Stadt 30 Blumenkübel für die St. Ingberter City angeschafft.

Der Verein für Handel und Gewerbe (in der Mitte von links Nico Ganster und Wolfgang Blatt) hat mit Unterstützung der Stadt 30 Blumenkübel für die St. Ingberter City angeschafft.

Foto: Michael Beer

50 mal 50 mal 50. Die großen Diplandenia in der Mitte in etwa nochmal so hoch, umgeben von weißen Petunien. Die Blumenkübel sind aus Plastik. Aber, beeilt sich Wolfgang Blatt vom Verein für Handel und Gewerbe St. Ingbert (HGSI) zu sagen, aus recyceltem Material. 30 an der Zahl hat der Verein mit Unterstützung der Stadt bei Blumen Martin geordert, die Kübel stammen aus dem Obi-Markt. Also nicht nur gutes Plastik, sondern auch noch kurze Wege und: insektenfreundliche Pflanzen. Die neuen Blumenkübel kommen jetzt vor die Geschäfte in der St. Ingberter Innenstadt, die sich als Paten für das Projekt gemeldet haben. Es könnten auch noch mehr werden, sagt Blatt. Schließlich gibt es ja immer den Effekt, dass ein Projekt wie mehr Grün in der Einkaufsmeile erst einmal anlaufen und gesehen werden muss, damit sich viele Mitstreiter finden.

HGSI-Chef Nico Ganster erläutert, der Verein wolle seinen Beitrag zu einem blühenden St. Ingbert leisten. Zu den bepflanzten Steinquadern kommen deshalb nun die kleineren Einheiten, farbenfroh anzuschauen. Rechtzeitig zum Stadtfest sind die ersten da. Die Paten, zum Termin in der Ludwigstraße sind einige Händlerinnen und Händler gekommen, werden für eine Winterbepflanzung sorgen.

Mehr Grün in der Stadt, erläutert Ortsvorsteherin Irene Kaiser (CDU), habe der Ortsrat schon lange im Sinn: „Jede Blume, die blüht, jedes Grün, das wächst, steigert die Attraktivität St. Ingberts.“ Und die Biosphärenstadt müsse dem Umweltgedanken Rechnung tragen. Mit den Pflanzen gebe es Nahrungsquellen für Insekten. Mit Blick auf die heißen Tage der vergangenen Wochen wirbt sie insgesamt für mehr Grün in den Straßen. Denn das beeinflusse das Kleinklima positiv.

Handel und Gewerbe, ein Verein mit gut 120 Mitgliedern, wird sich in den kommenden Monaten auch um Heimatshoppen, Helloween und verkaufsoffene Sonntage kümmern. Und neben dem Kleinklima hofft der Verein auch auf ein positives Einkaufsklima, zu dem die Blumenkübel ihren Teil geben sollen.

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