1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. St. Ingbert

Verbraucherzentrale gibt Tipps zur Sanierung von Fenstern

Tipps der Verbraucherzentrale : Fensterrahmen sanieren und Glas austauschen

Tipps der Verbraucherzentrale: So wird und bleibt es in der Wohnung wohlig warm, und Heizkosten werden gespart.

Wenn es stürmt, und wenn draußen die Temperatur unter null fällt, dann machen sich undichte Fenster besonders bemerkbar – das hat die Saarbrücker Verbraucherzentrale festgestellt. Sie erläutert: Der Austausch alter Fenster ist eine teure Angelegenheit. Daher lohnt es sich zu prüfen, ob die alten Fensterrahmen noch gut genug sind und vielleicht nur nachgebessert werden müssen, um Energieverluste zu minimieren. Isolierverglasung kann einfach durch Wärmeschutzverglasung ausgetauscht werden. „Wer herausfinden will, welche Glasart vorhanden ist, kann den Feuerzeug-Test machen“, sagt Reinhard Schneeweiß, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale: „Halten Sie vor dunklem Hintergrund eine Flamme vor das Fenster. Bei Isolierglas haben alle Spiegelbilder der Flamme die gleiche Farbe.“

Außerdem sollte geprüft werden, ob der Rahmen noch in Ordnung ist. Er sollte thermisch getrennt, nicht morsch, verwittert, verrostet, gerissen, verzogen oder anderweitig beschädigt sein. Kann man die Fenster nicht mehr nachbessern, empfiehlt Schneeweiß eine unabhängige Energieberatung aufzusuchen. Für den Austausch von Fenstern gibt es staatliche Fördermittel. „Die Förderung ist seit dem letzten Jahr deutlich besser geworden, muss aber vor Auftragsvergabe beantragt werden“ informiert der Experte. Um die volle Wirkung des besseren, neuen Fensters bei Wärme- und Schallschutz zu erreichen, ist besonders auf den fachgerechten luftdichten Einbau zu achten. Dank der Bundesförderung für Energieberatung ist die Beratung ebenso wie die Rückrufberatung kostenfrei. Termine zur persönlichen Beratung können  per Tel. (0800) 809 802 400 (kostenfrei) oder über Energieberatung@vz-saar.de vereinbart werden.