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"Unser erster Gegner sind wir derzeit erstmal selbst"

"Unser erster Gegner sind wir derzeit erstmal selbst"

St. Ingbert. Fünf Saisonspiele, fünf Niederlagen, null Punkte, zwölfter und damit letzter Tabellenplatz: Das ist die bisherige Bilanz der Oberliga-Basketballer des TV St. Ingbert in der laufenden Saison 2012/13. An diesem Sonntag um 18 Uhr kommt mit dem Trimmelter SV Trier der nächste ambitionierte Gegner in die heimische Kreissporthalle Wallerfeld

St. Ingbert. Fünf Saisonspiele, fünf Niederlagen, null Punkte, zwölfter und damit letzter Tabellenplatz: Das ist die bisherige Bilanz der Oberliga-Basketballer des TV St. Ingbert in der laufenden Saison 2012/13. An diesem Sonntag um 18 Uhr kommt mit dem Trimmelter SV Trier der nächste ambitionierte Gegner in die heimische Kreissporthalle Wallerfeld. "Trier ist eine Mannschaft, die ganz gut aufgestellt ist. Sie bestehen hauptsächlich aus zwei Akteuren, Sebastian Gallmeister und Christoph Emmert, die wir in den Griff bekommen müssen", erklärt Saints-Spieler Patrick Langner. Beide Trierer haben im Schnitt über 24 Punkte erzielt und sind damit die zwei besten Werfer der Liga.Trotz des Erfolgsduos ist die derzeitige Bilanz der Trierer nur ausgeglichen: zwei Siege gegen TuS Ensdorf und ATSV Saarbrücken, zwei Niederlagen gegen MJC Trier II und den derzeitigen Tabellenführer und Topfavoriten SG Dürkheim/ BI Speyer II. Somit stehen die Trierer mit vier Punkten und einem Spiel weniger auf Tabellenplatz fünf. Vergangene Saison waren die Saints in Topform etwa auf Augenhöhe mit dem SV. Doch von dieser Topform ist die Mannschaft von Trainerin Zsuzsanna Boksay momentan weit entfernt. "Unser erster Gegner sind wir derzeit erstmal selbst", sagt Langner, der bereits seine 25. Saison bei den Saints spielt. Im Moment fehlt es vor allem an der notwendigen Konzentration, Konstanz und regelmäßiger Trainingsbeteiligung, um in der Oberliga bestehen zu können. Tatsachen, die dem Schlusslicht bereits im letzten Heimspiel vor zwei Wochen gegen den Aufsteiger BBF Dillingen deutlich offen gelegt wurden, als am Ende die bittere 60:83-Niederlage gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft stand.

Auch in dieser Woche konnten die St. Ingberter mit nur fünf Spielern trainieren. "Das ist wirklich sehr schade, aber zurzeit anscheinend auch nicht anders handhabbar", erklärt Langner. Denis Weingardt und Alexander Gotzen konnten die komplette Woche aus beruflichen Gründen überhaupt kein Training absolvieren, auch Johannes Krehbiel (Rückenverletzung) musste dem Training fernbleiben.

Frederic Lafontaine, Moritz Stolpe und Roberto Guckelmus konnten berufsbedingt nur einmal trainieren. "Wir hoffen, dass wir unsere Fehler, trotz Trainingsmangel, zumindest minimieren können. Gelingt das, kann die Partie sogar recht offen gehalten werden", hofft Langner.