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Unglücklich verlaufene Saison endet mit Abstieg

Unglücklich verlaufene Saison endet mit Abstieg

St. Ingbert. Die Badmintonspieler des Kneipp-Vereins St. Ingbert (KVI) haben die Saison in der Regionalliga auf dem letzten Tabellenplatz beendet und steigen nun in die Oberliga ab. Die Saarländer hatten mit 4:24 Punkten am Ende sieben Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang sechs. Den belegt der BC Remagen. Ebenfalls absteigen muss der Tabellensiebte SG Dornheim mit 9:19 Punkten

St. Ingbert. Die Badmintonspieler des Kneipp-Vereins St. Ingbert (KVI) haben die Saison in der Regionalliga auf dem letzten Tabellenplatz beendet und steigen nun in die Oberliga ab. Die Saarländer hatten mit 4:24 Punkten am Ende sieben Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang sechs. Den belegt der BC Remagen. Ebenfalls absteigen muss der Tabellensiebte SG Dornheim mit 9:19 Punkten.

Den einzigen Saisonsieg konnten die St. Ingberter am fünften Spieltag in eigener Halle beim 5:3 gegen den späteren Vize-Meister 1. BV Maintal feiern. Außerdem gab es gegen den Dritten OTG Gera in der Vor- und Rückrunde jeweils ein 4:4.

Die Ergebnisse zeigen, dass der KVI als Aufsteiger mit jeder Mannschaft gut mithalten konnte, aber oft mit Pech verlor. So ging auch das Heimspiel gegen den souveränen Meister TuS Wiebelskirchen lediglich mit 3:5 an den Gast. Gleich acht Mal unterlagen die St. Ingberter nur knapp mit 3:5.

Am letzten Doppelspieltag vor einer Woche trat der KVI zu Hause gegen den Tabellenfünften BSC Unkel-Linz und den BC Remagen an. Gegen Unkel-Linz wurde in der Elversberger Sporthalle am Ring gespielt. "Unmittelbar vor Spielbeginn haben wir dann erfahren, dass der BC Remagen völlig überraschend in Wiebelskirchen einen Punkt geholt hat. Damit waren wir definitiv abgestiegen. Deshalb schonten wir in dieser Partie auch unseren Jugend-Nationalspieler Marvin Seidel", erklärte KVI-Mannschaftsführer Philipp Euschen. Die Gäste siegten am Ende mit 5:3.

Auch sonntags ging es für den KVI in der St. Ingberter Wallerfeldhalle gegen Remagen um nichts mehr. Dies machte sich auch mit einer 1:7-Niederlage bemerkbar. Den Ehrenpunkt holte Aline Decker. "Der Saisonverlauf war für uns äußerst unglücklich. Zu den vielen 3:5-Niederlagen kam hinzu, dass Marvin Seidel bei einigen Spielen fehlte. Auch Eva Schneider fiel fast die gesamte Runde aufgrund von Schulterproblemen aus", meinte Euschen und ergänzte: "Wenn alle fit gewesen wären, hätte es vielleicht gereicht. Ob uns Marvin Seidel erhalten bleibt, entscheidet sich erst in den kommenden Wochen."