Pläne im Ortsrat Hassel Ungenutzter Teil des Friedhofs in Hassel wird Park

Hassel · Es geht voran auf dem Friedhof von Hassel. Damit sind die Arbeiten gemeint, die Voraussetzung dafür sind, einen Teil der Gesamtfläche zu einer Parkanlage umzuwidmen. Der Hasseler Ortsrat hatte vor einiger Zeit beschlossen, den Bereich vom Seiteneingang in der St. Ingberter Straße bis zur Sandsteinmauer weiter oben als Parkanlage zu nutzen.

 Ein neuer Zaun trennt den Bereich des Hasseler Friedhofs von einer Fläche, die nach dem Willen des Ortsrats ein Park werden soll.

Ein neuer Zaun trennt den Bereich des Hasseler Friedhofs von einer Fläche, die nach dem Willen des Ortsrats ein Park werden soll.

Foto: Jörg Martin

Der Plan geht auf eine Initiative der CDU zurück, die dem demografischen Wandel und der Veränderung bei den Bestattungsformen Rechnung tragen will. Wunsch des Kommunalgremiums war es bereits vor vier Jahren, diesen Bereich, der nicht mehr genutzt wird und lediglich noch einige historische Gräber beinhaltet, als Parkanlage neu zu nutzen. Ein Ort der Ruhe soll es dennoch werden beziehungsweise bleiben. Angelegte Sitzgruppen und bepflanzte Beete sollen das Ganze anschaulich machen. Bereits erfolgt ist eine Einzäunung.

Insgesamt sind Kosten in Höhe von 30 000 Euro dafür vorgesehen. Weitere 20 000 Euro, so die ursprüngliche Planung, sind für die historischen Grabstätten geplant. Die Verlegung des Eingangs etliche Meter nach hinten ist bereits durch die neue Einzäunung in dunkelgrün erfolgt. Die Trennung gilt etwa ab der ersten Gabelung. Ursprünglich war die Fläche etwas kleiner. Auf Empfehlung der Stadtverwaltung hatte sich der Ortsrat bei seiner Entscheidung dazu entschlossen, auch die Urnengräber dazuzunehmen.

Von den historischen Grabstätten werden nur noch die Grabsteine bleiben. Die Gräber selbst werden eingeebnet. Dies werde die Fläche attraktiver machen, versicherte bereits vor zwei Jahren Christian Lambert von der Stadtverwaltung dem Ortsrat. Ein weiterer Vorteil: Der Zuweg von der St. Ingberter Straße würde wieder deutlicher erkennbar. Um Verständnis bat Lambert bei der jüngsten Ortsratssitzung dafür, dass man einen Teil der Fichten entfernen musste. Diese seien vom Borkenkäfer befallen gewesen. „Die Fläche wird aber wieder mit Rasen eingesät“, beruhigte der Rathaus-Mitarbeiter. Auch eine Hainbuchenhecke in Richtung der Nachbarn wird platziert werden können. Als Nächstes steht nun ein Ortstermin des Ortsrats an. Die Kommunalpolitiker einigten sich darauf, am kommenden Mittwoch, 16. März, um 17.30 Uhr alles gemeinsam mit Christian Lambert anzusehen. Danach wird die Ausschreibung der Maßnahme erfolgen.