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Unfallbilanz der Polizei nach Glätte und Schnee in St. Ingbert

Schneeglätte in St. Ingbert : Rutschpartien von Lkw und Pkw auf glatten Strecken

Die Folgen von anhaltendem Schneefall und winterglatten Fahrbahnen haben am Montag für mehrere Polizeieinsätze in St. Ingbert gesorgt. Ab 5.30 Uhr registrierte die Polizei insgesamt zehn Vorfälle im gesamten Stadtgebiet, die auf die winterbedingten Straßenverhältnisse zurückzuführen waren.

Fast ausnahmslos wurde die Polizei wegen leichter Verkehrsunfälle und auf glatten Steigungsstrecken querstehende Lkw alarmiert. Verletzt wurde hierbei laut Polizei aber niemand. Schwerpunkt der Einsätze waren dabei die Autobahn, die Weststraße bei Rentrisch , die Landstraße 112 zwischen St. Ingbert und Elversberg sowie die Landstraße 111 zwischen Hassel und Niederwürzbach.

Zwei Einsätze, die die Polizei der SZ auf Nachfrage näher schilderte, verdeutlichen dabei beispielhaft die Probleme der Autofahrer bei den schwierigen Straßenverhältnissen in den Morgenstunden. So war gegen 6.30 Uhr ein Pkw in der Auffahrt Rohrbach zur A6 ins Rutschen geraten, als er in Richtung Homburg auffahren wollte. Das Auto blieb darauf hin mit der Stoßstange auf der Mittelleitplanke liegen und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Gegen 7.05 Uhr hatte in der St. Ingberter Innenstadt der Fahrer eines Lkw, der die Vordere Hobelsstraße in Richtung „Im Sumpe“ hinunterfuhr, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Lkw schlitterte gegen Steine, die neben der Fahrbahn liegen, und wurde so regelrecht aufgebockt.

In den Morgenstunden kam es zudem zu Verspätungen im Linienbusverkehr. Hier war unter anderem die Linie R6 zwischen St. Ingbert und Neunkirchen betroffen.