Unfälle zwingen zu Veränderungen

St. Ingbert. Mehr als 50 Personen sind der Einladung der SPD-Stadtteilorganisation St. Ingbert-Nord ins Pfarrheim St

 Sie diskutierten mit Bürgern am Mühlwald über Verkehrsprobleme (von links): Mario Kindel, Adam Schmitt, Susanne Müller, Siegfried Thiel, Hans Wagner und Sven Meier. Foto: SPD

Sie diskutierten mit Bürgern am Mühlwald über Verkehrsprobleme (von links): Mario Kindel, Adam Schmitt, Susanne Müller, Siegfried Thiel, Hans Wagner und Sven Meier. Foto: SPD

St. Ingbert. Mehr als 50 Personen sind der Einladung der SPD-Stadtteilorganisation St. Ingbert-Nord ins Pfarrheim St. Michael gefolgt, um dort unter Leitung des Stadtteilsprechers Siegfried Thiel mit Vertretern des Landesbetriebes für Straßenbau, Susanne Müller und Mario Kindel, Oberbürgermeister Hans Wagner und den Beigeordneten Sven Meier und Adam Schmitt über das neue Verkehrsgutachten des Landesbetriebes zu diskutieren. Im Verlaufe der zweieinhalbstündigen Veranstaltung stand für die Bürger, meist Anlieger, die Neugestaltung des Einmündungsbereichs der Gartenstraße in die Spieser Landstraße im Vordergrund. Die Notwendigkeit hierzu ergebe sich aus den zahlreichen Unfällen, die sich hier ereignen.

Die Vertreter des Landesbetriebes für Straßenbau (LfS) gingen dabei auf die speziellen Wünsche der Bürger ein. Müller und Kindel brachten zum Ausdruck, dass wegen der Schwere, der Anzahl und der Art der Unfälle den vorgeschlagenen baulichen Veränderungen in der Spieser Landstraße erste Priorität im Rahmen der Gesamtmaßnahmen einzuräumen ist. Vorgesehen sind die Einrichtung eines Minikreisels im Bereich der Einmündung der Straße Am Mühlwald und eines größeren Kreisels im Bereich der Einmündung der Straße Am Waldfriedhof. Wenig Begeisterung bei Anwesenden löste der Hinweis aus, dass die Maßnahmen frühestens in zwei Jahren abgeschlossen werden könnten. Planerische Vorarbeiten und notwendige Genehmigungsverfahren wurden als Gründe genannt.

Die Bürger wünschten, dass die notwendigen Maßnahmen möglichst bald in Angriff genommen werden. Der für Verkehr zuständige Beigeordnete Adam Schmitt und Oberbürgermeister Hans Wagner versprachen, ihren Beitrag dazu zu leisten. Kurzfristig zu realisieren seien ein Minikreisel und eine konsequente Verkehrsüberwachung in der Straße In der Lauerswiese.

Die Bürger zeigten sich mit der Gefahrensituation in der Spieser Landstraße wohl vertraut und konnten wertvolle Anregungen geben. Sie bekundeten großes Interesse, über die weitere Planungen zeitnah informiert zu werden. Thiel versprach, seine Stadtteilorganisation werde auch künftig entsprechende Informationsveranstaltungen durchführen. Abschließend stellte er fest, dass man bereits seit acht Jahren auf eine Verbesserung der Verkehrssituation in der Spieser Landstraße hinarbeite. Die Aussagen der Vertreter des Landesbetriebes und der Stadt zeigten ihm, dass man nunmehr auf einem guten Wege sei. red