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Umwelteinsatz für Feuerwehr St. Ingbert am Rohrbach

Umwelteinsatz in der Mühlstraße : Falschparker verzögert Einsatz der Rohrbacher Feuerwehr

Erneut hat am Montag, 28. Dezember, der Löschbezirk Rohrbach zu einem Schadstofffilm  ausrücken müssen, der auf dem Rohrbach zu sehen war. Nach Angaben der Feuerwehr hatte gegen 11.40 Uhr die Ortspolizei St. Ingbert die Verschmutzung des Bachs in Höhe der Mühlstraße in Rohrbach gemeldet.

Nach einer umfangreichen Erkundung brachten Einsatzkräfte Ölsperren aus, die den unbekannten Stoff aufsaugen sollten und als mechanische Barriere dienten.

Durch einen Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurden die Kanaleinläufe in diesem Bereich kontrolliert. Eine Ursache konnte allerdings nicht festgestellt werden. Durch Feuerwehrleute aus St. Ingbert-Mitte, die mit einem speziellen Fahrzeug für Umweltgefahren vor Ort waren, wurde eine Wasserprobe genommen und anschließend zur Analyse an das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz geschickt. Auch der stellvertretende Ortsvorsteher, Jörg Schuh, war als promovierter Chemiker an die Einsatzstelle gerufen worden. Nach rund zwei Stunden beendeten alle Kräfte den Einsatz.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall und seinem Verursacher erfolgen durch die Polizei, wie die Feuerwehr betont.

Die Ausfahrt der Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach wurde allerdings um mehrere Minuten verzögert. Ein Pkw hatte die Ausfahrt im Hof vor dem Gerätehaus versperrt. Feuerwehrleute suchten die Verantwortlichen und konnten die Fahrerin in der Post antreffen. Nachdem der Pkw beiseite gefahren war, konnten die Einsatzkräfte ausrücken.

Die Feuerwehr weist daraufhin, dass die Ausfahrten aller Gerätehäuser in St. Ingbert und den Ortsteilen freibleiben müssen. Nur so ist eine schnelle Ausfahrt und Hilfe für die Menschen gewährleistet. In Notsituationen zählten Sekunden oder  wenige Minuten.