Prozess wegen sexueller Belästigung gegen UKS-Chefarzt Bernhard Schick Mutmaßliches Opfer: „Wir wollten, dass es sofort und für immer aufhört“

St. Ingbert/Homburg · Vor dem Amtsgericht St. Ingbert hat eines der mutmaßlich vom Homburger HNO-Chefarzt sexuell belästigten Opfer ausgesagt. Die Frau beschrieb auch, welche Angst sie vor Repressalien am UKS hatte.

Prozess gegen Bernhard Schick, HNO-Chefarzt am Uniklinikum Homburg

Prozess gegen Bernhard Schick, HNO-Chefarzt am Uniklinikum Homburg

Foto: Eric Kolling

Im Prozess wegen sexueller Belästigung gegen Professor Bernhard Schick, den HNO-Chefarzt der Uniklinik (UKS) in Homburg, hat am Donnerstag vorm Amtsgericht St. Ingbert eines der mutmaßlichen Opfer ausgesagt. Die heutige 38-Jährige Andrea S. (richtiger Name der Redaktion bekannt) war ab Ende 2015 Assistenzärztin an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, hatte dort in fünf Jahren ihre Ausbildung zum Facharzt absolvieren wollen. Dass es letztlich anders kam und sie das UKS im März 2019 verließ, habe wesentlich mit dem von ihr beschriebenen sexuellen Übergriff zu tun gehabt.