Tipps der Stadt für Elektromobilisten Mehrere Apps liefern Infos zu E-Ladesäulen in St. Ingbert

St Ingbert · Die CDU-Fraktion hat es in der jüngsten Sitzung des Ortsrats St. Ingbert begrüßt, dass die Mittelstadt den Umstieg auf Elektrofahrzeuge unterstützt und auf ihrer Internetseite auf die derzeit bestehenden öffentlichen Lademöglichkeiten hinweise.

Verschiedene Apps bieten detaillierte Informationen zu den Ladesäulen, die es im Stadtgebiet von St. Ingbert gibt.

Verschiedene Apps bieten detaillierte Informationen zu den Ladesäulen, die es im Stadtgebiet von St. Ingbert gibt.

Foto: dpa/Hendrik Schmidt

Jedoch seien dort lediglich die Standorte, Eigentümer, Betreiber sowie die Freischaltungsart und Kostenpflichtigkeit aufgelistet, bemängelte Johannes Schneider, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Ortsrat. „Aus dieser Tabelle ist aber leider nicht ersichtlich, um wie viele Ladesäulen es sich an dem jeweiligen Standort handelt, und mit welcher Ladegeschwindigkeit ein Ladevorgang möglich ist“, meinte Schneider. Gegen die Idee der CDU, die Auflistung so zu verändern, dass womöglich sogar interaktiv alle wichtigen Daten für die Standorte, der derzeitige Benutzungsstand leichter ersichtlich abgefragt werden können, hatte die Stadtverwaltung praktische Vorbehalte.

Die auf der Homepage der Stadt einsehbare Übersicht der Ladesäulen in St. Ingbert stellt nach Angaben der Verwaltung lediglich eine erste Information zum Stand des Ausbaus der Ladesäulen-Infrastruktur dar. Gleichzeitig lieferten die Rathaus-Mitarbeiter aber eine Übersicht über Apps der Ladesäulenbetreiber, „die von Elektromobilisten erfahrungsgemäß genutzt werden“. Solchen Apps heißen etwa EnBW Mobility, Shell Recharge, Logpay Charge & Fuel oder Allego Smoov.

Dort seien nicht nur die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung der jeweiligen Ladesäulen hinterlegt, sondern auch Preise und die Verfügbarkeit der Ladesäulen immer aktualisiert zu finden. „In diesen Apps sind auch alle Ladepunkte in St. Ingbert – neben denen von Stadt und Stadtwerken – auch die wachsende Zahl von privaten Ladesäulenbetreibern hinterlegt“, betonte die Verwaltung. Daher sei auch der Aufbau einer eigenen interaktiven Karte mit den E-Ladesäulen in St. Ingbert vonseiten der Stadt nicht erforderlich.