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Über 30 Rennradsportler konnten sich auf Mallorcas Pässen austoben

Über 30 Rennradsportler konnten sich auf Mallorcas Pässen austoben

St. Ingbert/Mallorca. "Immer die Kette rechts", so die Devise der über 30 Rennradsportler des Radsportclub St. Ingbert, die zum Trainingslager auf Mallorca flogen. Doch das zeigte sich schnell als frommer Wunsch

St. Ingbert/Mallorca. "Immer die Kette rechts", so die Devise der über 30 Rennradsportler des Radsportclub St. Ingbert, die zum Trainingslager auf Mallorca flogen. Doch das zeigte sich schnell als frommer Wunsch. Angesichts der Steigungen und Pässe im Südwesten Mallorcas war mancher RSCler froh, an seiner Rennmaschine auf das linke hintere Ritzel mit 27 Zähnen zurückgreifen zu können. Stationiert in einem Clubhotel in der zauberhaften Bucht von Santa Ponsa, war man nach wenigen Kilometern durch Olivenhaine gleich im schönen bergigen Hinterland. Organisiert von Uwe Ricke, einem bekannten St. Ingberter Radsportler und absolutem Kenner von Mallorcas Straßen und Pässen, machten sich täglich drei Gruppen auf Tour. Port d'Andratx, Valldemossa, Port de Sóller waren die Ziele der ersten Woche. Doch die ganz "harten Hunde" wagten sich auch an den Puig Major-Pass mit 1000 Höhenmetern sowie an die berühmten Serpentinen von Sa Calobra. So knackten die Spitzenfahrer des RSC die 1000 Kilometer-Marke mit fast 20 000 Höhenmetern. Was viele der Mitreisenden gar nicht wussten; der RSC verfügt über eine starke Frauengruppe. Trainiert von Gaby Schuhmacher zeigten die Damen im mittleren Alter manchen männlichen Vereinskollegen an den Anstiegen das Hinterrad. Nach zwei unfallfreien und erlebnisreichen Radwochen, gut trainiert für die kommenden DB-Touren und Ausfahrten, die der RSC St. Ingbert seinen Mitgliedern anbietet, flog die Gruppe gesund zurück in die saarländische Heimat. redrsc-igb.de