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Trainer Peter Rubeck hört bei der DJK Ballweiler-Wecklingen auf

Fußball-Verbandsliga : Rubeck hört bei der DJK Ballweiler-Wecklingen auf

Kurz nach seinem 59. Geburtstag hat Peter Rubeck verkündet, dass er in der kommenden Saison nicht mehr den Fußball-Verbandsligisten DJK Ballweiler-Wecklingen trainiert. Bereits als Spieler konnte Rubeck auf sich aufmerksam machen und kam in der Saison 1979/80 beim 1. FC Saarbrücken zu drei Einsätzen in der 2. Bundesliga.

Anschließend ging es bei folgenden Vereinen weiter: FC Homburg, Eintracht Trier, FC Bayern Alzenau, SG Hoechst und FSV Saarwellingen.

Trainerstationen gab es vor seinem Engagement in Ballweiler jeweils bei nachstehenden Clubs: SV Holz, SV Rohrbach (jeweils Spielertrainer), FC Homburg, Wormatia Worms, SG Holz-Kutzhof, SV Weingarten, SG Rieschweiler, TuS Hohenecken, SVN Zweibrücken, Eintracht Trier, SC Hauenstein und FSV Salmrohr. Teilweise gleichzeitig unterstützte Rubeck auch kleinere Vereine im Aktiven- und Nachwuchsbereich. In Ballweiler hatte der erfahrene Trainer zur Saison 2018/19 die Zwillingsbrüder Sascha und Marco Meyer abgelöst. In der ersten Spielzeit gab es hinter dem Meister SV Rot-Weiß Hasborn (70 Punkte), der SG Lebach-Landsweiler sowie der SG Marpingen-Urexweiler (jeweils 61 Zähler) noch als damalige SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim mit 57 Punkten Rang vier.

Und in der letzten Saison, die aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen werden musste, wurde die SG hinter dem SV Bliesmengen-Bolchen Zweiter. Auch die aktuelle Spielzeit ruht derzeit coronabedingt. Die nun wieder eigenständig angetretene DJK Ballweiler-Wecklingen hat sich mit zehn Punkten auf dem siebten Tabellenplatz eingeordnet. Der Rückstand auf Spitzenreiter SV Hellas Bildstock beträgt fünf Zähler. Wann die Saison fortgeführt werden kann, ist völlig ungewiss. Zunächst einmal müssen die Infektionszahlen nach unten gehen und die Politik grünes Licht für einen Re-Start im Amateurfußball geben. „Ich habe am Samstag dem Vorstand Bescheid gesagt, dass ich in der nächsten Saison als Trainer nicht mehr zur Verfügung stehe. Mein Vertrag läuft nach dieser Runde aus, ich werde ihn nicht verlängern“, sagt Rubeck und ergänzt: „Ich bin der Auffassung, dass es für beide Seiten vielleicht sinnvoll ist, noch einmal etwas anderes zu machen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“

Der 59-Jährige will aber bei einem anderen Verein als Trainer weiterarbeiten und meint dazu: „Wo ich in der neuen Saison als Trainer arbeite, das werde ich zeitnah entscheiden. Diesbezüglich habe ich die eine oder andere Option. Ich werde das Angebot annehmen, von dem ich glaube, dass es für mich am sinnvollsten ist.“ Dementsprechend sind auch die Verantwortlichen der DJK Ballweiler-Wecklingen bezüglich der kommenden Spielzeit auf Trainersuche. „Wir wollten mit Peter verlängern und hatten mit ihm das Gespräch gesucht. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass er nach dieser Saison etwas Neues machen will, müssen es aber jetzt akzeptieren“, sagt DJK-Abteilungsleiter Thomas Stopp.

Die Spieler der DJK Ballweiler-Wecklingen (in Grün) müssen sich künftig an einen neuen Trainer gewöhnen. Foto: Stefan Holzhauser Foto: Stefan Holzhauser

Zu einem möglichen Nachfolger könne man derzeit von Vereinsseite aus noch gar nichts sagen. „Wie bereits gesagt: Wir waren von seiner Entscheidung überrascht und müssen uns nun zunächst einmal umschauen, was der Markt hergibt. Es sind ja aufgrund der Corona-Pandemie ganz extreme Zeiten. Und ganz ehrlich: Ich kann mir derzeit nur sehr schwer vorstellen, dass die Saison überhaupt noch einmal fortgesetzt wird. Vielmehr gehe ich aufgrund der hohen Infektionszahlen von einem kompletten Saisonabbruch aus“, blickt Stopp in die Zukunft.