Zu viel Spenden für Hochwasseropfer Feuerwehr St. Ingbert muss Spendenaktion wieder stoppen

Update | St. Ingbert · Die Feuerwehr St. Ingbert hat viel mehr Hygieneartikel, Kleidung, Schuhe und Besen zum Einsatz für die Unwetteropfer erhalten als erwartet. Eine Spendenaktion wurde daher am Sonntag schon nach kurzer Zeit wieder gestoppt

 In kurzer Zeit war vorm Feuerwehrgerätehaus in St. Ingbert ein Berg von Spenden für die Unwetteropfer zusammengekommen.

In kurzer Zeit war vorm Feuerwehrgerätehaus in St. Ingbert ein Berg von Spenden für die Unwetteropfer zusammengekommen.

Foto: Florian Jung

Am Sonntagnachmittag hatte die Feuerwehr St Ingbert eine Spendenaktion für die Unwetteropfer gestartet. Die Spendenbereitschaft nach einem Aufruf in Presse und  in den sozialen Medien war allerdings so groß, dass die Helfer regelrecht überwältigt wurden. „Schon vor der offiziellen Eröffnung der Sammelstellen in allen Stadtteilen um 15 Uhr war so viel Material eingegangen, das erste Lkw voller Hygieneartikel zur nach Hassel gefahren werden konnte“, berichtete Florian Jung, der Pressesprecher der Feuerwehr.

Ursprünglich war dort in der Alten Turnhalle das Lager für die Hilfsaktion eingerichtet. Dies war rasch voll und auch die Eisenberghalle, in die die Wehr dann auswich, war schnell komplett gefüllt Da die ursprünglich vorgesehene Zahl von Feuerwehrleute die die Aktion unterstützten, nach kurzer Zeit nicht mehr ausreichte, wurden auch deren in Bereitschaft stehenden Kameradinnen und Kameraden nachgeordert. Am Ende waren rund 80 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Wie Florian Jung weiter schilderte, waren im Übrigen nicht nur Spendenwillige aus St. Ingbert, sondern aus einem weiten Umkreis zu den fünf Sammelpunkent in der Mittelstadt gekommen.

 Bereits am frühen Sonntagnachmittag entschloss sich die Feuerwehr St. Ingbert, ihre Sammelaktion für Erste stoppen und zunächst die Sammelstellen zu schließen und keine weiteren Annahmezeiten anzubieten. „Wir müssen jetzt erst einmal das viele gespende Material sortieren und transportfähig machen. Erst dann können wir entscheiden, wie es weitergeht“, so Jung.

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