Stiefel marschiert Richtung Spitze

Mächtig Boden gut gemacht hat der St. Ingberter Stiefel bei der Wahl zum Naturwunder 2013. Inzwischen liegt er auf Platz drei, bis zum Abstimmungsende am 11. September könnte er durch weitere Stimmen noch steigen.

Die Heinz-Sielmann-Stiftung sucht das Naturwunder 2013. 21 von der Natur geschaffene Besonderheiten in Deutschland stehen im Internet zur Abstimmung, darunter auch das vielleicht prägnanteste Stadtgesicht St. Ingberts, der Stiefel (wir berichteten).

Dank zahlreicher Stimmen winkt dem Stiefel ein Platz auf dem Siegertreppchen. Fast 17 Prozent der knapp 4800 Teilnehmer haben sich bis jetzt für ihn entschieden. Das ist momentan ein sicherer dritter Platz. Vor dem Stiefel liegen nur noch die Steinerne Rose im thüringischen Saalburg (25 Prozent) und die Basaltkuppe Rauher Kulm in der Oberpfalz mit knapp 27 Prozent der abgegebenen Stimmen. Der Vorsprung des Stiefels auf Rang vier ist stattlich: Der Vulkankegel Calver Bühl in Dettingen an der Ems, der im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu finden ist, kann mit dem Stiefel kaum Schritt halten und liegt etwa elf Prozent zurück. Doch das ist nur ein Zwischenstand. Die Abstimmung läuft noch bis Mittwoch, 11. September und ist per Internet und Postkarte möglich. Dabei dürfen auch die Teilnehmer auf einen Preis hoffen - in der Verlosung sind eine Digitalkamera, drei Abonnements der Zeitschrift "Tierwelt live" sowie als Hauptgewinn ein Wochenende für zwei Personen in einer deutschen Naturwunder-Region.

Heinz Sielmann Stiftung, Stichwort "Naturwunder 2013", Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt.

sielmann-stiftung.de/

naturwunder