Stets im Einsatz für die Menschen

Er hat sich in vielen Bereichen, insbesondere auch als Seniorenbeauftragter seiner Stadt Blieskastel, große Verdienste erworben: Aus den Händen von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener erhielt Heinz Greff die Bürgermedaille der Stadt.

Heinz Greff aus Blieskastel-Mitte ist der 15. Bürger der Stadt Blieskastel, dem die Bürgermedaille der Stadt verliehen wurde (wir berichteten). In einer Feierstunde im Rathaussaal überreichte Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener die Medaille Greff, der sich insbesondere in seiner Funktion als Seniorenbeauftragter der Stadt große Verdienste erworben hat. "Heinz Greff ist ein über alle Parteigrenzen hinweg angesehener und beliebter Politiker unserer Stadt, der in den vielen Jahren seiner politischen Laufbahn bewiesen hat, dass er seine Aufgabe immer zum Wohle der Stadt und ihrer Menschen ausgeübt hat und dabei doch nicht außer Acht gelassen hat, dass er als Mitglied der christlich demokratischen Union nach den Werten seiner Partei handelt" so Faber-Wegener.

Über 36 Jahre hinweg habe Greff im Stadtrat Blieskastel gewirkt, 20 Jahre lang als Ortsvorsteher von Blieskastel-Mitte und 25 Jahre als Vorsitzender der CDU Blieskastel. Daneben sei er 13 Jahre Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Lautzkirchen gewesen, 15 Jahre Vorsitzender der Jagdgenossenschaft, lange Zeit im Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde und zeitweise auch deren Vorsitzender, Patientenfürsprecher im Lautzkircher Seniorenheim und sieben Jahre Seniorenbeauftragter der Stadt. Eine Lebensleistung, vor der man sich verneigen müsse, so die Bürgermeisterin, "weil Heinz Greff seine Aufgaben stets zum Wohle der Bürger unserer Stadt Blieskastel erbracht hat." Ohne die politische Tätigkeit von Greff in den Hintergrund zu stellen, habe sie dem Stadtrat wegen seiner hervorragenden Arbeit als Seniorenbeauftragter die Verleihung der Bürgermedaille vorgeschlagen, und der Stadtrat habe dies mit den Stimmen aller Parteien bestätigt. Heinz Greff habe die Aufgabe eines Seniorenbeauftragten, die weder durch Anleitungen noch durch gesetzliche Vorgaben definiert war, in hervorragender Weise ausgeübt und sich dabei die volle Hochachtung nicht nur der Senioren in der Stadt erworben.

"Er hat sich nicht nur auf die persönliche Beratung der Senioren beschränkt, sondern er hat Veranstaltungen organisiert, hat vermittelt, wenn Menschen bei Behörden nicht weitergekommen sind, hat Wege gezeigt, wie die Menschen in bestimmten Fällen auch Unterstützung durch den Staat finden können. Er hat Fachvorträge angeboten, die zu bestimmten Fragen der älteren Menschen Informationen vermittelt haben." Die Bürgermeisterin erwähnte auch, dass die Stadt Blieskastel wegen der Berufung des Seniorenbeauftragten und seiner erfolgreichen Arbeit einen Förderpreis der saarländischen Landesregierung erhalten habe.

In seinen Dankesworten ging Greff auf die Ausrichtung seiner Arbeit ein. Er habe immer wieder neue Formen des Zusammenseins und der Gemeinsamkeiten gesucht, für ihn sei das ein wichtiger Ansatz gegen die Vereinsamung älterer Menschen gewesen.

"Die Senioren haben meine Angebote dankbar angenommen. Und so war ich überzeugt, dass ich damit das umgesetzt habe, was Stadtrat und Bürgermeisterin bei der Einrichtung und Benennung eines Seniorenbeauftragten beabsichtigt hatten und was die älteren Menschen von mir erwartet haben", so Greff. Zu der Feierstunde im Rathaussaal waren zahlreiche Kommunalpolitiker, Familienmitglieder und Weggefährten von Heinz Greff gekommen.

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Zur Person Heinz Greff ist 1937 in Blieskastel geboren, hat nach Besuch der Volksschule den Schlosserberuf erlernt und war danach beim Fernmeldeamt in Saarbrücken, wo er zuletzt im Sozialdienst tätig war. Er lebt in Blieskastel-Mitte, ist verheiratet mit Waltraud Greff, hat zwei Söhne und drei Enkelkinder. fb

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Auf einen BlickSeit Bestehen der Satzung, in der die Verleihung der Bürgermedaille geregelt ist, haben folgende Bürgerinnen und Bürger die Bürgermedaille erhalten: Dr. med. Liselotte Kruchten, Blieskastel, 1991; Karl Pöbl, Lautzkirchen, 1991; Otto Ringle, Mimbach, 1993; Fritz Hauth, Niederwürzbach, 1993; Bürgermeister Camille Dufour, Le Creusot, 1995; Beigeordneter Bernhard Loiseau, Le Creusot, 1995; Rüdiger Hurrle, Lautzkirchen, 2000; Pirmin Rothermel, Alschbach, 2000; Heinrich Folz, Mimbach, 2000; Oskar Uth, Blieskastel, 2001; Maria Alena Wack (Schwester Alena), Maria Lucia Steger (Schwester Lucia), Maria Silvestra Donsbach (Schwester Silvestra), alle Niederwürzbach, 2004; Werner Sand, Ballweiler, 2009. fb